| Vollkommene Selbsthingabe |
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Das ist es, was Liebe vom Liebenden verlangt wie auch die vollständige Unterwerfung unter den Willen des Geliebten, ohne Wenn und Aber. Was den Liebenden betrifft, ist die Liebe eine Einbahnstraße. Sie kennt kein Feilschen. Das umfasst zugleich vorbehaltlosen Gehorsam. „Nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine“, ruft der wahre Liebende. Ein persischer Dichter definierte die Liebe so: „Was ist Liebe? Es heißt, der Sklave des Geliebten zu sein. Und staunend umherzuziehen und sein Herz anzubieten.“ Liebe bedeutet also, sich jemandem hinzugeben, ihm Körper und Seele zu weihen und auf der Erde umherzustreifen auf der Suche nach ihm. Ein wahrer Ergebener weiht sein ganzes Leben dem Dienst an seinem Meister und lässt seinen eigenen Willen in Seinem Willen aufgehen. Es ist ein Leben völliger Selbsthingabe ohne verstandesmäßige Vorbehalte. Sant Kirpal Singh Wer nicht vollkommen und positiv ist, kann kein bewusster Mitarbeiter am göttlichen Plan sein. Nur die Vollkommenheit kann das Herz vollkommen machen. Wer die Vollkommenheit des Herzens bewahrt, dem wird mit Sicherheit (allumfassende) Vollkommenheit auf dem Fuße folgen. Ein unvollkommenes Leben ist eine Auflehnung gegen die Selbsthingabe. Die Selbsthingabe lässt alles zur Ruhe kommen, und dann findet man zu einem Leben des in-sich-Ruhens. * Kraft zu entwickeln und sie dann zugunsten des Gemüts zu nützen ist einfach, während es sehr schwierig ist, Kraft zu entwickeln, um jenseits vom Einflussbereich von Gemüt und Intellekt zu handeln. Ergebenheit wird sehr einfach, wenn man sie vom Leben des Gurmukhs lernt. Leben kommt von Leben und erhält das Leben.* |