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Vorwort

Ich hatte Ihm auf immer mein Wort gegeben und übergab all mein Sagen und Tun zu Seinen Heiligen Füßen. Ich war völlig eingetaucht in Glück und fühlte, dass Seine Ausstrahlung und Seine Liebe alle Barrieren überschreiten, und von ganzem Herzen erkannte ich Ihn als den Handelnden. Zweifel und Täuschung verließen mein Gemüt, ich fühlte Ihn mehr und mehr in mir, und Er half mir, Ihn auch in anderen zu erkennen. Das hat mich nicht nur dazu geführt, Seine ganze Herrlichkeit zu sehen, sondern half mir auch, all die Mühsal und Schwierigkeiten zu erkennen, unter denen Er durch unsere Unzulänglichkeit und unsere Unwissenheit immer noch zu leiden hat. Das half mir, mich Seinem Willen vollkommen hinzugeben, und nun ist Er tief in mir verwurzelt.

Ich fühle mich frisch und gesund, denn Er segnet mich mit frischer, reicher Nahrung, und die an dieser Nahrung teilhaben, fühlen sich Ihm völlig zugehörig.

Er ließ es nicht zu, dass ich lange überlegte und mich von Ihm entfernte. Ihm gegenüber bin ich ein Diener und Bettler, und alles Glück, alle Freude liegt für mich darin, Diener und Bettler zu sein.
Wie mitleidsvoll Er ist! Ich habe das nicht nur aus Büchern und von anderen erfahren, sondern durch mein Leben mit Ihm.

Er ist der König jenseits aller Königreiche und der mächtige Liebende der Menschheit – der Erhalter jenseits von allem.

Als ich mit Ihm lebte und für Ihn arbeitete, lernte ich, dass in jedem einzelnen große Kraft verborgen ist, die im Tun und Handeln zutage tritt, wenn man sich Seinem Willen hingibt. Man erfreut sich der höheren Werte des Lebens, lebt mit den höheren Werten des Lebens und erfährt dadurch die verborgenen Werte des Lebens. Es gibt keinen anderen Weg, Seine Gnade zu erfahren.

Durch Seine Gnade erinnere ich mich Tag und Nacht an Seine Lektion, damit ich sie nicht vergesse und es dann für immer bereue. Es ist mein größter Wunsch, Ihn in allen wirken und alle in Ihm handeln zu sehen, und das für alle Zeiten.

Wahre Gottliebende erfüllen immer den selbstlosen Dienst, den ihnen ihr Meister in die Hände gelegt hat, und durch den selbstlosen Dienst lebt Er inmitten Seiner Kinder.

Harbhajan Singh
16. November 1992, St. Gilgen, Österreich