| Durch Seine Liebe erhebt Meister die Seele |
|
There are no translations available. Auszug aus einem Vortrag, gehalten von Biji Surinder Kaur, 29. Mai 2005 Alle Brüder und Schwestern, der Sangat, sitzt hier in Seiner Liebe, und durch Seine Liebe sind wir alle hier zusammengekommen. Meister sprach oft über die Liebe, die wahre Liebe und die wahre Hingabe. Während man in diesem Körper lebt, ist es sehr schwierig, sich über das Körperbewusstsein zu erheben und sich drüben (im Jenseits) zu begegnen. Heute sitzen wir hier zusammen, wir haben uns hier getroffen, und in diesem Treffen werden wir darüber sprechen, was Meister uns gegeben hat, welche Gnade, welche Initiation Er uns gab. Der Tropfen aus dem Ozean ist nicht weit vom Ozean entfernt, vermischt er sich mit dem Ozean, geht er in ihm auf, dann wird er eins mit Ihm. Gott ist Liebe, und warum ist es so schwer, Ihm täglich zu begegnen? Weil wir nicht fähig sind, unseren Körper zu verlassen und uns zu erheben und Ihm so zu begegnen. Gott, der Eine, hat uns vorbereitet und uns in die Welt gesandt, und Er möchte, dass wir uns über das Körperbewusstsein erheben und Ihm jeden Tag begegnen. Wer (diesen Weg) der Mission, der Spiritualität, geht, weiß, wo das Problem liegt und wie man in (der Mission) arbeitet. Sant Kirpal Singh sagte oft zu Bhaji: "Sei nicht mein Freund, denn wenn du mein Freund wirst, wirst du Probleme bekommen, du wirst in Schwierigkeiten kommen." Bhaji sagte dann immer zu Meister: "Ich habe sonst keinen Freund, ich habe nur Freundschaft mit Euch und ich bin zu allem bereit." Wie begann Sant Kirpal Singh, den Strom von Naam fließen zu lassen, und wie ließ Er die Liebe wachsen und Gestalt annehmen? So, wie wenn ein Wassertropfen ins Wasser fällt und darin aufgeht, damit eins wird. Er selbst wurde zu einem Teil dieses Ozeans und wollte auch Seine Schüler (dafür) bereit machen, und das tat Er auch. Dann schenkte Er uns den Segen von Naam und sagte, wir sollten intensive Bemühungen (in der Meditation mit Hilfe von) Naam einsetzen. Unser Meister Sant Kirpal Singh verließ täglich den Körper, Er konnte dieses Gefäß leer zurücklassen und nach oben gehen. Er konnte dann in die innere Versammlung (der Heiligen) eintreten und die Lektion, die allumfassende Botschaft, erhalten. Danach erst machte Er Seine Schüler bereit. Hätte unser Meister nicht diese harten Bemühungen eingesetzt, wären wir nicht fähig, Kabir Sahibs Kompetenz zu erkennen. Wir sollten einem solchen Heiligen dankbar sein, der selbst etwas erlangt hat und es dann Seinen Schülern gibt. Meister konnte nach innen gehen, Er konnte im Innern reisen und diese Reise vollenden, und als Er die gesamte Lektion durchlaufen hatte, ging Er zu Baba Sawan Singh und sagte: "Ich habe (die Reise) vollendet, Ihr solltet mir jetzt eine weitere Lektion geben oder eine weitere Anweisung." Auf diese Weise konnte Er Kirpal Sagar entstehen lassen, das im Innern Kabir Sagar ist, und diesen Schauer (der Gnade) gab Er uns. Wir haben die Initiation erhalten, aber wir haben nicht meditiert, wir haben keine harten Bemühungen eingesetzt, wir konnten uns nicht in Hingabe entwickeln und nicht die Fähigkeit entwickeln, diesen Körper zu verlassen und uns über das Körperbewusstsein zu erheben. Meister sagt, dass wir keine Hingabe entwickelt haben und kein Sadhu geworden sind. Weiter sagt Er, dass Er selbst in verschiedenen Formen bei uns ist, um uns zu helfen und uns nach oben zu bringen. Der Guru selbst kommt in den physischen Körper, um uns in dieser Welt zu helfen. Er selbst reist in dieser Welt mit den Seelen und hilft uns, uns vor den negativen Kräften zu retten. Er nimmt viele Schwierigkeiten auf sich, Er bemüht sich hart, um Seine Schüler zu finden – so wie die Nachtigall ihre Jungen findet. Kabir entwickelte Seinen Schüler Dhani Daram Das, Er machte ihn zu einem Sewak, damit er fähig ist, für Seine Mission zu arbeiten. Damals erklärte Er ihm: "O Kind, o Seele, du solltest jetzt von mir die Lektion lernen, wie man ein Gyani oder Brahm Gyani wird und die Dunkelheit der physischen Welt beseitigt." Er erhebt die Seele allein durch die Liebe. Wenn die Nachtigall ihre Eier ins Nest legt, kommt die Krähe und zerstört sie. Die Krähe (ist vergleichbar mit) dem Wirken der negativen Kraft, und die Nachtigall tut (vergleichbar) die Arbeit der Meisterkraft. Frühmorgens ist sie schon wach. Sie ist sehr schlau, sie kämpft nicht direkt mit der negativen Kraft, sondern legt ihre eigenen Eier in das Nest der Krähe, damit die Krähe nicht erkennen kann, ob die Eier ihr oder der Nachtigall gehören. Während (die Jungen) im Nest der Krähe leben, kommt die Nachtigall am Morgen und lehrt ihre Jungen mit ihrem eigenen Gesang. Die Krähe tut die äußere Arbeit, sie bringt den Vogelküken Futter, aber die Nachtigall ist sehr schlau. Früh am Morgen lehrt sie ihre Kinder mit ihrer süßen Stimme, und sie folgen ihr. Nur ganz früh am Morgen entwickelt der Sadhu Bhakti (Hingabe), so wie die Nachtigall nur früh am Morgen ihre Kinder mit ihrem lieblichen Gesang vorbereitet. Auf die gleiche Weise entwickelt auch der Satguru Seine Kinder auf verschiedenste Art. Diese Lektion gab also Kabir Sahib Dhani Daram Das von innen. Er schenkte ihm dieses Wissen: "Wenn du in die physische Welt gehst, musst du die Seelen, die Schüler, auf dieselbe Art zurückbringen, so dass sie fähig werden, täglich (nach innen) zu gehen und wieder zurückzukommen. Das bedeutet, dass die Meisterkraft in ihnen Platz nehmen kann. So sollte sich also auch unsere Hingabe entwickeln, wir sollten dem Weg der Spiritualität folgen, damit keine andere Kraft uns zu Fall bringen kann. Wir können die Kraft der Heiligen nicht einfach durch Bücher lesen oder Zuhören erlangen, sondern nur, wenn wir es in die Praxis umsetzen. Kabir Sahib gab also Dani Daram Das das Beispiel der Nachtigall, die all ihre Arbeit nur am frühen Morgen tut, und bei einem Sadhu ist es genauso. Am 28. Juli gab Meister Bhaji die Lektion, die Botschaft: "Du solltest auf eine solche Weise in der Mission arbeiten wie ein Insekt, das das Licht liebt. Wenn ein Licht brennt oder eine Lampe leuchtet, wird es davon berauscht. Es spürt die Hitze, aber es fliegt nicht weg, und am Ende gibt es sein Leben hin. Es weiß, dass es sterben wird. Aber es liebt das Licht und verbrennt sich selbst. Der Ergebene und der Gurumukh lieben die Meisterkraft auf dieselbe Weise wie dieses Insekt." Danach gab (ihm) Meister Parshad und sagte: "Du wirst auf diesem Gebiet erfolgreich sein." Ein Manmukh kann diese Nahrung nicht in sich behalten, er kann (diese Kraft) nicht behalten. Meister sagte: "Mit dieser Nahrung solltest du immer einen Schritt voran gehen und nie zurück." Ich habe gerade das Shabad gehört: "Was können wir über eine Kraft sagen, die dort oben ist. Er selbst lebt in Khand und Brahmand und Er kann uns dorthin bringen, über die Auflösung und die große Auflösung hinaus." Bhaji baute also diese Straße für uns, damit wir in der Spiritualität, in der Mission arbeiten können. Er selbst reiste auf diesem Weg und lehrte uns diese Lektion, und mein ganzes Leben lang werde ich ausschließlich so leben wie er. Wenn man einen solchen wahren Schüler des Meisters trifft und mit ihm zusammen ist, erlangt man inneren Frieden. Er sagte immer: "Ich habe Meister mein Herz geschenkt, ich habe die Straße meines Herzens gebaut und du solltest es genauso machen." Heute sitzen wir alle in Seiner Liebe zusammen und folgen demselben Weg. Sant Kirpal Singh gab einmal die Botschaft: "Wie macht Meister Seine Kinder bereit? Er gibt ihnen Geburt im Himmel, und wenn Er in die Welt kommt, entwickelt Er nach und nach Seine Kinder, denen Er bereits die Geburt gab." Und so wie wir von Kabir Sagar, Kirpal Sagar erhielten und es sehr schwierig ist, von diesem Platz fortzugehen, so ist diese Kraft, die uns Geburt gab, immer bei uns (auch Er will uns nicht verlassen). Wir sollten zu Ihm beten: "O Meister, Du solltest unsere Hingabe zu Dir entwickeln, damit wir vollkommen und kompetent werden bei allem, was uns betrifft. Wir sollten immer von Deiner Kraft erfüllt sein." Da es Meisters Traum war, dass wir für Seine Mission arbeiten, hat Er für uns im Innern einen Platz geschaffen. Wenn wir (Seinem Wunsch) folgen, werden wir (diesen Platz) erreichen. Meister gibt uns etwas, und zwar den Strom von Naam. Er gibt ihn uns, damit wir uns in (der Meditation mit Hilfe) Seines Naam entwickeln und lernen, uns zu erheben und auf die richtige Art zurück zu gehen. Aber was tun wir? Wir entwickeln uns nicht, wir kritisieren nur, wir achten nicht auf uns und was ist das Ergebnis? Nach und nach, ganz langsam entfernen wir uns nur sehr weit. Meister sagte, dass 2005 die Straße der Spiritualität in unserem Herzen gebaut wird, um Ihn zu erreichen. Wie lebte Bhaji sein Leben? Er hatte Hingabe, an Ihn entwickelt und war nur mit dem wahren Sangat zusammen. Er war ein wahrer Sewak. Bhaji ging immer einen Schritt voran und dann nie zurück. Einmal fragte er Meister, wie man fallen kann. Meister sagte: "Allein dadurch, dass wir uns anhören, wie andere kritisieren und wir in schlechter Gesellschaft sind, erlangen wir nicht das Richtige und können keine Hingabe entwickeln. Dann fallen wir langsam zurück." Es ist alles Bhajis Werk, es liegt an seinen harten Bemühungen. Er selbst war immer in der Gemeinschaft des wahren Sangats, und alle, die er liebte, seine Kinder, aber auch alle anderen brachte er in diese Gemeinschaft. Das ist der Grund, warum wir jetzt im Sangat verbunden sind. Es ist alles Meisters Parshad, Sein Geschenk. Meister sagte: "Die Erde bleibt immer gleich, selbst wenn wir Sandelholz auf sie legen oder all unsere schlechten Dinge. Wir können alles auf die Erde legen, aber sie bleibt davon unberührt. Doch die Erde sagt, dass nur eines sie belastet: ein Manmukh, der Gott nicht dankbar ist." Auch ich erhalte täglich die Lektion der Spiritualität, erst dann bin ich fähig, Führung zu geben oder diese Lektion weiterzugeben. Würde ich sie nicht erhalten, wäre ich nicht fähig, sie weiterzugeben. Je tiefer wir in die Spiritualität eintauchen, desto mehr werden wir erkennen. Wir wissen, dass das Wasser von der Quelle kommt. Auf verschiedenen Wegen gelangt es in den Ozean und wird eins mit ihm. Nur jemand, der fähig ist, den Ozean zu erkennen, wird alles darüber wissen, woher dieser Strom kommt. |