| Seine Kinder werden zusammenfinden |
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Wie Er Seine Kinder in die Welt schickt, überallhin, liegt bei Ihm. Darüber hinaus sagte Er, dass jeder von uns die Verbindung und seinen Hintergrund hat. Bisher haben wir zumindest verstanden, dass die Aufgabe eines jeden von uns ein und dieselbe ist. Diese Aufgabe (des Menschen) wird sich nie ändern. Ich denke, dies war möglich, weil Er uns auf eine gemeinsame, starke Grundlage stellte. Ohne den selbstlosen Dienst ist es wirklich nicht möglich zusammen zu sitzen. Auf einem Gebiet zusammenzuarbeiten heißt, dass wir Mitarbeiter sind, und diese Arbeit gab uns Meister. Es war Sein Wunsch, sie uns zu geben, und Er tat es. Nun gibt es vor allem unter unseren Brüdern und Schwestern, die noch während Meisters physischer Zeit die Initiation erhalten haben, einige, die denken, dass Meister Seine Arbeit ganz beenden konnte. Doch Er sagte, dass dort (in Kirpal Sagar) etwas zu tun sei, und es hat seine besondere Bedeutung, warum Er das tat. Wir alle erfüllen nun Meisters Wunsch. Das meiste haben wir euch bereits erklärt, und ihr wisst diese Dinge alle. Doch das Wichtigste, worauf Meister uns immer wieder hinweist, ist die Art und Weise, wie wir miteinander leben sollen und wie wir dadurch lernen können. Wir lernen, wie wir in Meisters Mission arbeiten können. Am 21. August, bevor Meister Seinen Körper verließ, erhielt Er intravenöse Glukose-Infusionen, und die meiste Zeit umschloss Er mit den Fingern der Hand ganz fest den Daumen. Ich dachte, Meister machte es vielleicht deshalb, weil Ihm die Infusion Schmerzen bereitete. Doch dann erklärte es Meister von sich aus: "Wenn ich gehe, dann lebt auf diese Weise!" Ich fragte Ihn: "Was meint Ihr damit?" Und Meister sagte: "Bleibt dem Meister immer ganz nah und seid immer eng miteinander verbunden." So gab Er mit ganz kleinen Dingen Hinweise, die voller Bedeutung waren, und wir konnten den besten Gebrauch davon machen. Meister sagte zum Beispiel: "Götter und Göttinnen arbeiten mit vier Händen, während der Mensch mit zwei Händen arbeitet. Doch eine Zeit wird kommen, dann wird diese Kraft mit Tausenden von Händen arbeiten können." Im Gegensatz dazu erklärte Meister zu Seiner Zeit oft: "Es ist niemand da, der arbeiten und mir helfen kann!" Einmal saßen wir zusammen mit den Leuten von Chandigarh bei Meister und Er sagte: "Wenn ihr hierherkommt und arbeitet, wird es leichter sein für mich." Doch während Seiner Zeit erkannten wir nicht, dass Er von irgend jemanden Hilfe brauchen konnte. Für uns gab es damals nichts anderes, als uns hinzugeben und zu sagen: "Meister ist jegliche Stütze und Hilfe – Er braucht von niemandem Hilfe. Er ist der Handelnde, und alles was geschieht, ist in Ordnung." Doch auch während dieser Zeit wollte Er physische Hilfe von uns. Und Er sagte: "Ich habe sowohl physisch als auch spirituell viel Arbeit zu tun." So haben wir oft, wenn ein Reiseprogramm zusammengestellt wurde, einen anderen Weg vorgeschlagen. Wir sagten: "Meister, dies ist der einfachste Weg. Ihr solltet den einfachsten Weg wählen (der am wenigsten anstrengend ist)!" Und ich war immer dagegen, dass Meister von einem Haus zum anderen fuhr. Es gab zu jener Zeit in Indien viele Probleme. Als Er auf Seiner letzten Rundreise in Amritsar war, gab es Leute, die nur wollten, dass Er in ihren Laden und in ihr Haus kommen sollte. Da gab es jemanden, der ein großes Geschäft eröffnet hatte, und er wollte Meister sein Lagerhaus zeigen. Und so musste Meister mit dorthin gehen. Es war ein Lagerhaus, in dem kleine Samen für medizinische Zwecke gelagert wurden – dieser Mann verkaufte sie in alle Welt. So brachte er Meister zu diesem Lagerhaus. Wir waren nie dafür, dass Meister solche Besuche machte. Dann kam ein anderer Mann. Er hatte ein Stück Land gekauft und sagte zu Meister: "Bevor wir es bebauen, wollen wir, dass Ihr es gesehen habt!" Das Grundstück war außerhalb der Stadt, und Meister sollte dorthin fahren. Als wir dort waren, stellte sich heraus, dass wir nicht die ganze Strecke mit dem Auto zurücklegen konnten, und ich sagte: "Meister, bleibt doch hier, Ihr könnt dieses Stück Land auch von weitem sehen – warum müsst Ihr direkt dorthin gehen?" Das letzte Stück des Weges, das ziemlich lang war, musste Meister dann zu Fuß gehen, und das war nicht einfach für Ihn. Doch kaum jemand machte sich Gedanken darüber, dass Meister unseretwegen in dieser Welt an den physischen Körper gebunden war. Er ist die personifizierte Wort-Form, doch Er muss viele unserer Karmas und Sünden auf Seine Schultern nehmen, und Er tat es. Während Seines Aufenthaltes in Amritsar sagte Meister dann: "Wie viele Menschen wollen wirklich den Meister?" Eine Frau kam und stellte Meister einige Fragen, die Meister nicht verstand. Er fragte mich: "Doktor, hast du verstanden, was sie meint?" Ich sagte: "Nein, ich habe es nicht verstanden." Dann forderte Meister sie auf: "Gut, nun geh' wieder!" Sie ging. Dann kam wieder jemand anderes. Es war ein Ehepaar, sie hatten wunderschöne Kleider mitgebracht, die für die Hochzeit ihrer Tochter bestimmt waren. Ich saß bei Meister. Er hörte jeden an und sagte dann: "Gut, nun geht – doch was soll ich mit diesen Kleidern anfangen?" Die Frau sagte: "Meister, sie sind für meine Tochter, bitte richtet Eure Aufmerksamkeit darauf!" Meister sagte: "Gut, in Ordnung, meine Aufmerksamkeit ist darauf gerichtet – nun nimm sie wieder mit!" – "Nein, Meister, bitte legt auch Eure Hand auf die Kleider!" Und Meister sagte: "Gut – und nun nimm sie!" In dieser Weise kamen noch weitere vier bis fünf Leute, doch jeder wollte nur wegen seiner weltlichen Wünsche mit Meister sprechen. Niemand kam um der Sache selbst willen, niemand kam um Meisters willen, niemand kam, um Seinen Segen zu erhalten. Und Meister sagte: "Was soll ich mit solchen Schülern anfangen? Sie wollen nicht mich – sie wollen nur alles andere von mir." Um Mitternacht war dann ein Meeting der Sevadars, derer die arbeiteten. Es war ein sehr gutes Programm gewesen. Das letzte Programm in Amritsar war besser als alle anderen zuvor, denn gewöhnlich gab es viele Probleme in Amritsar, und es war das erste Mal, dass es so gut verlief. Viele Menschen kamen zusammen. Sogar aus unserem eigenen Dorf kamen ungefähr vier- bis fünfhundert Menschen, um Meister zu sehen. So mussten wir auf ein freies Gelände ausweichen (weil im Hof des Zentrums zu wenig Platz war). Die Atmosphäre war so von Meisters Schwingung erfüllt, dass jeder davon berührt war und sagte: "Sicher hatten wir schon von Spiritualität gehört, diese Dinge sind uns bekannt, aber nie haben wir es auf diese Weise erlebt. Heute haben wir gemerkt, dass es eine Sache des Herzens ist und nicht eine Sache des Kopfes." Und einige, die schon von bestimmten anderen Meistern initiiert worden waren, blieben sitzen wie Statuen und rührten sich nicht mehr von der Stelle. Meister nahm ihre Aufmerksamkeit so sehr gefangen, dass sie nach dem Satsang sagten: "Doktor, Euer Meister ist wirklich ein Meister. Euer Meister ist etwas, was man mit Worten nicht beschreiben kann. Wir brauchen auch solch einen Meister!" Ich sagte zu ihnen: "Nichts hindert euch daran – ihr könnt Ihn haben! Da gibt es kein Problem." Sie antworteten: "Man sagt aber, dass es eine Sünde sei, den Meister zu wechseln." Ich sagte: "Ja, das ist eine Sünde, doch der Meister muss wirklich ein Meister sein. Wenn er kein wirklicher Meister ist, dann ist es kein Problem, ihn zu wechseln." Am Abend trafen wir uns dann alle, und an diesem Abend enthüllte Meister etwas über seine künftige Mission. Er sagte: "Wir werden unsere Arbeit auf diese Weise vom Westen aus fortsetzen." Und alle, die in selbstloser Weise gearbeitet hatten, waren sehr glücklich. Doch es gab zur Zeit von Meister auch einige, die niemals zusammenarbeiten wollten. Wenn also jemand glaubt, dass wir verschieden denken, wo besteht dann die Notwendigkeit für einen Meister? Immer wenn Meister in die Welt kommen, bringen sie uns auf eine Ebene. Jeder kennt den tieferen Sinn und den Zweck des menschlichen Lebens, und jeder sieht, dass das Ziel jedes Menschen ein- und dasselbe ist. Und solche Menschen leben in einer Meinung, und ihre Herzen sind für jeden offen und klar. So war es sehr schön, mit diesen Menschen zusammenzusein, die mit uns arbeiteten. Wenn wir etwas im Herzen hatten, fühlten sie es auch, so wie es jetzt auch ist. Und wenn wir Meister auf diese Weise dienen, dann sind alle Möglichkeiten von Meisters Seite her gegeben. Dann ist Meisters Gnade zu jeder Zeit und jeden Augenblick da. Damals war es so, dass einige von uns saßen und einige standen. Einer von denen, die standen, sagte: "Meister, wie wundervoll wäre es, würdet Ihr uns alle zurücknehmen, so wie wir jetzt zusammen sind – bitte nehmt uns alle zusammen zurück!" Und Meister erwiderte: "Wen soll ich mitnehmen – diejenigen, die sitzen, oder die, die stehen?" Meister sagte das, weil einige viel gearbeitet hatten, weil es aber auch einige gab, die Schwierigkeiten machten. Es waren mit einem Mann einige Leute mitgekommen, die schlechte Absichten hatten. Meister blieb drei Tage, und am vierten Tag fuhr Er wieder. So mussten einige drei Tage lang Tag und Nacht Meisters Podium überwachen. Wir hatten ein großes Podium aufgebaut und achteten darauf, dass niemand etwas (z.B. Sprengstoff) darunter legen konnte. Diese Leute mischten sich in den Sangat und sagten vieles gegen unseren Meister. Wir waren daher dieses Mal sehr achtsam. So kam es, dass diejenigen, die Tag und Nacht gearbeitet hatten, sehr müde waren und zu den heiligen Füßen des Meisters saßen, während die meisten, die anstatt dem Meister immer ihrem Gemüt gehorchten, standen. Das war der Grund, warum Meister diese Frage stellte. Ihr wisst, dass alle Meister überall auf der Welt immer nur mit einer Aufgabe kamen, und diese Aufgabe hat sich nie geändert. Manchmal mussten sie deshalb vielleicht sehr harte Konsequenzen ertragen, doch sie änderten ihr Ziel nie. Wir sind es, die ihre Mission verschieden einstufen und behaupten: "Er war so oder so, und Er meinte dieses oder jenes!" In Wirklichkeit waren es immer sehr wenige Menschen, die verstehen konnten, was Er sagte. Er sprach von der Wahrheit, und diese Wahrheit ist sehr schwer zu verstehen, solange wir nicht mit der Wahrheit leben. Das ist ein Problem. Sobald jedoch jemand beginnt, mit der Wahrheit zu leben, dann wird sie sehr anziehend und liebenswert, und dann gehorcht er allem, was der Meister ihm sagt. Alle im Sangat haben ihren eigenen Hintergrund, und so fassen sie ein- und dieselbe Sache auf verschiedene Art und Weise auf. Zur Zeit von Guru Gobind Singh kam einmal ein gebildeter Mann zu ihm – er war ein Anhänger einer Sekte, die sich für das Predigen bezahlen ließ, und er war empört über etwas, das er von einem Schüler Guru Gobind Singh's gehört hatte. Er sagte: "In unseren Schriften heißt es so, warum stellst du denselben Sachverhalt auf andere Weise dar – dem können wir nicht zustimmen." Als dieser Mann dann zu Guru Gobind Singh kam, sagte er: "In den heiligen Schriften, auch in den Veden heißt es, dass der Mensch, wenn er den Körper verlässt, ein Jahr lang mit den Engeln des Todes verbringen muss, während Eure Schüler behaupten, dass ein Schüler nicht mit Yama, dem Todesengel, gehen muss." Guru Gobind Singh erwiderte: "Gut, morgen kommen meine Schüler. Du solltest auch da sein, dann fragen wir sie, warum sie das gesagt haben." Am nächsten Tag fragte Guru Gobind Singh dann einen Seiner Schüler: "Wenn du den Körper verlassen musst und der Todesengel dich abholt, wie lange musst du dann mit dem Todesengel zusammenbleiben?" Er sagte: "Meister, durch deine Gnade wird die Zeit von einem Jahr auf sechs Monate verkürzt." Dieser Schüler antwortete von der Ebene seines Verstandes aus. Er wusste nichts über die Kompetenz seines Meisters und gab deshalb diese Antwort. Dann stellte Guru Gobind Singh einem anderen Schüler dieselbe Frage, und dieser erwiderte: "Meister, die Zeit kann bis auf drei Monate verkürzt werden." Schließlich fragte Guru Gobind Singh Bhai Daya Singh: "Sage du, Bhai Daya Singh, wie lange wird es dauern, wenn du zu gehen hast?" Und Bhai Daya Singh erwiderte: "Wo steht in den Lehren, dass der Schüler eines kompetenten Meisters mit dem Todesengel gehen muss? Was geschieht mit ihm? Er geht direkt in seine Heimat. Er geht dorthin, wohin sein Vater geht. Und was tut sein Vater, sein Guru? Er kann euch in einem Augenblick über die Grenzen der drei Welten erheben. Das ist Sein Werk – es ist wunderbar." Wisst ihr, was zur Zeit des Todes geschieht? Farid sagte: "Oh ihr Krähen, ihr könnt das Fleisch meines ganzen Körpers haben und ihr könnt auch meine Knochen überall verstreuen, wenn ihr wollt, doch berührt nicht meine Augen, denn diese Augen sehnen sich nach der Ankunft meines Meisters." Was geschieht beim Tod? Die Augen des Meisters und des Schülers werden eins; Er nimmt die Seele durch die Augen zurück. Wenn Meister euch durch die Augen zurücknimmt, liegt Sein Herz hier (im Augenbrennpunkt) und auch das Herz des Schülers ist dort. Das physische Herz hier kennt nur die Verhaftungen an die Welt. Mit diesem Herz hat unser Gemüt seit langer Zeit zusammengearbeitet, und dieses Herz und das Gemüt haben es uns niemals erlaubt, hier (im dritten Auge) zu verweilen – nicht einmal für einen Augenblick. So konnten wir niemals etwas von der Liebe Gottes, der Liebe der Meisterkraft erfahren. Wenn also die vier Augen eins werden, dann zieht Er die Aufmerksamkeit von hier aus zurück, auch wenn darüber nicht viel in den heiligen Schriften steht. Seid aber einmal beim Weggang eines Schülers dabei! Wenn er Meister angenommen hat, sich Meister hingegeben hat, nach Seinen Anweisungen lebte, Sein wahrer Schüler wurde und alle Seine Eigenschaften angenommen hat, wenn er von der Welt frei wurde und all sein Geben und Nehmen beendet hat und sein Herz eine Wohnstatt der Liebe für alle war, weiß er all das. Bevor er geht, weiß er nicht nur was geschehen wird, wenn er geht, sondern er hat den Körper viele Male zuvor verlassen und weiß, wie man sich über den Körper erhebt und wie man zum Meister kommt. Doch es sind nur ganz wenige Menschen, die das können, und die die Liebe des Meisters in ihrem Herzen aufnehmen können. Wenn man sich wirklich einmal über das Körperbewusstsein erhebt und nur einen Tropfen dieses Bewusstseins erhält, ist man berauscht. Und was geschieht dann meist mit so jemandem? Er verliert seinen Kopf und sein Herz, er wandert nur noch umher und wird zu einem unnützen Menschen in der Welt. Er kann hier nicht mehr leben und wird nur noch daran denken, wann er die Welt verlassen kann. Meister sieht das nicht als Vorteil an, sondern eher als Nachteil. Dieser Körper wurde uns als Kapital gegeben. Der Körper steht in Verbindung mit den Pralabdh-Karmas, zu deren Abwicklung wir ihn erhalten haben. Er wurde uns zu einem bestimmten Zweck gegeben. Ihr mögt sagen, dass wir auf Grund der Auswirkung aus der Vergangenheit in diese Welt gekommen sind. Und diese Rückwirkungen (durch die wir den menschlichen Körper bekommen haben) müssen wir beenden. Solange noch Auswirkungen bestehen, die nicht aufgelöst wurden, können wir nicht gehen. Es sind diese Rückwirkungen, die uns immer und immer wieder in diese Welt zurückbringen. Sonst gäbe es kein Problem für die Meisterkraft, die Seele auf der Stelle zurückzunehmen. Es gibt drei Arten von Karmas: Die eine wird Sanchit-Karma genannt – das alte Karma aus der Vergangenheit, dann das Pralabdh-Karma, durch das uns der menschliche Körper gegeben wurde, und dann das Karma, das wir in der Gegenwart neu bilden, wenn wir die Dinge nicht auf die rechte Weise handhaben. Damit speichern wir wieder Rückwirkungen, die zu Pralabdh-Karmas werden, und dann muss man wieder in den menschlichen Körper zurückkommen. Meister lehrt uns also, wie wir in der Welt leben können, ohne Rückwirkungen zu schaffen. Meister ist voller Schwingung, das bedeutet, Er gibt einen Tropfen dieses Bewusstseins, und dieser eine Tropfen genügt (um alles zu beenden). Ein Tropfen dieses Bewusstseins sind wir bereits. Es ist nur Seine Aufmerksamkeit, die in uns allen wirkt. Wird ein wenig von dieser Aufmerksamkeit gegeben, so hat das eine große Auswirkung auf das Leben des Menschen. Doch wann gibt Meister diese Aufmerksamkeit? Wenn Er sieht, dass Sein Schüler nun geeignet dafür ist, (auf richtige Art) in der Welt zu leben. Meister gibt es ihm nicht, um sein Leben aus dem Gleis zu bringen. Er sagt: "Du musst wissen, was du zu tun hast; du musst in der Welt leben." Ich habe euch schon einmal erzählt: Als ich initiiert wurde, gab Meister mir sehr viel – überreichlich Gnade. Damals dachte ich: "Oh Meister, jetzt verspreche ich dir, dass ich (dieses Mal) nicht für Dich sterben werde, sondern dass ich für Dich leben werde!" Ich sprach es nicht aus – es waren meine Gedanken. Ich wusste, dass ich für meinen Meister einstehen muss, denn die, die für ihren Meister nicht einstehen oder die es ablehnen, sich für ihren Meister einzusetzen, müssen die Reaktionen in ihrem Leben ertragen und müssen sich den Rückwirkungen ihrer Karmas unterziehen. Wir müssen immer darauf achten, ob das, was wir tun, in Meisters Interesse ist oder ob es anderen Zielen dient. Wenn es in Meisters Interesse ist, dann ist es gut. Denn das, was Meister zugute kommt, kommt auch euch zugute. Meister hat keine andere Aufgabe, als für Seine Kinder zu leben. Er kommt nur für andere. Seine Aufgabe ist nicht die eines gewöhnlichen Menschen. Wir leben für unsere Kinder, und auch Er lebt für Seine Kinder. Doch Er weiß, wie Er sie von den Verhaftungen löst.Als Guru Nanak sich auf seine Reise begeben wollte, sagte seine Schwiegermutter: "Nanak, wenn du wirklich für so lange Zeit von zu Hause fortbleiben willst – wie, glaubst du, werden deine Kinder ohne dich leben können – warum hast du ihnen dann überhaupt das Leben geschenkt?" Er sagte: "Mutter, ich bin gekommen, um das Problem, das du jetzt für mich schaffen willst, aus dem Herzen anderer Menschen zu beseitigen. Meine Aufgabe ist eine andere. Ich bin gekommen, um die Menschen von den Fesseln zu befreien, und du willst mir Fesseln anlegen – das werde ich nicht zulassen." Er kümmerte sich nicht darum, denn sie wusste nicht, dass der Meister nicht nur der physische Körper ist, sondern etwas, das weit darüber hinaus geht. Als Guru Gobind Singh mit vierzig Seiner Schüler auf dem Schlachtfeld kämpfte, dachten einige bei sich: "Oh, unser Meister kämpft nur ständig und wir können nichts von ihm lernen." Sie setzten einen Brief auf: "Von nun an sind wir nicht mehr Eure Schüler und Ihr seid auch nicht mehr unser Meister!" Das schrieben sie und kehrten dann nach Hause zurück. Doch Guru Gobind Singh war das personifizierte Wort. Er hatte sich um alle Familienangehörigen und die Kinder gekümmert. Denen, die mit Ihm kämpften, gab er Schutz und Trost, und ihren Kindern und allen anderen gab er Leben. Alle Familienmitglieder waren sehr glücklich. Sie fühlten, dass ihre Männer und Söhne einer guten Sache dienten. Die Kinder sagten: "Unser Vater ging, um einer hohen Aufgabe zu dienen." Sie waren sehr glücklich. Doch jene, die diese Aufgabe erfüllen sollten sagten: "Tut Ihr es – das ist Eure Angelegenheit. Kümmert Euch selbst darum – was haben wir schon davon?" Doch es war als selbstloser Dienst gedacht! Ihr wisst, was Meister tut – Er gibt die Essenz, Er gibt Barzahlung. Er gibt alles, was wir während unseres ganzen Lebens verdient haben, indem wir der Meisterkraft dienten, doch Er wird nicht erlauben, dass wir es in der Welt ausgeben. Er behält es bei sich, denn der selbstlose Dienst bringt Hingabe hervor, und diese verwendet Er nur für die Mission. Es ist etwas, was über den drei Welten liegt. Der selbstlose Dienst schafft keine Rückwirkung in der Welt. Der selbstlose Dienst wirkt sich über den drei Welten aus – er gibt in der Mission des Meisters Leben.Wie ihr wisst, mussten manche Meister ihr Leben opfern. Aus welchem Grund? Um die Mission zu retten. Das ist selbstloser Dienst. Das ist ein Opfer. Selbstloser Dienst oder unsere Wünsche für die höhere Sache zu opfern ist etwas Einzigartiges – es gibt nichts Vergleichbares. Wenn Meister einmal sagt: "Gut – tut es!", dann ist es unsere Pflicht, es zu tun. So steht die Meisterkraft über den weltlichen Dingen, über der Blutsverwandtschaft und all diesen Dingen, denn Sie gibt allen das Leben. Ihre Aufgabe ist ganz einzigartig. Bisher haben wir dieses Leben noch nicht erlangt. Gewöhnliche Menschen, die nicht wissen, wie man Meister dienen kann, können dieses Leben nicht erhalten – dies ist ein ewiges Gesetz. Je mehr selbstloser Dienst getan wird, je größer das Opfer für die Sache des Meisters ist, desto schneller geht die Arbeit voran, desto schneller geht sie in die Herzen der Menschen. Das ist ein Gesetz, das nicht mit dem zu vergleichen ist, das in der physischen Welt gilt. Wer im Weltlichen zum Opfer wird und stirbt, verliert etwas, während der, der ihn besiegte, sagt: "Ich habe jetzt die Oberhand." Er gewinnt die Oberhand. Doch in der Mission des Meisters ist es so, dass durch das Opfer, das man bringt, der negativen Kraft alle Macht entzogen wird. Wird ein Opfer gebracht, dann kann die negative Kraft sich nicht mehr auf den Beinen halten. Sie läuft dann davon und muss viele Dinge und viele Orte freigeben, um von diesem Problem freizukommen. Dann ist die Mission der negativen Kraft überall in der Welt zerschlagen. Zum Schluss möchte ich euch nur noch eines sagen: Jeder kennt das höchste Ziel seines Lebens und weiß, dass es der Zweck des menschlichen Lebens ist, ein gutes Ende zu haben. Mit Meister vervielfältigen sich unsere guten Eigenschaften, und man kann zur Wohnstatt aller Tugenden werden. Meister ist die Wohnstatt aller Tugenden, Seine Schätze sind unerschöpflich. Ihr mögt sie gebrauchen, soviel ihr wollt, doch sie werden sich immer mehr vervielfältigen. So wie eure Intelligenz zunimmt, wenn ihr sie gebraucht, so wachsen auch diese Schätze. Hängt aber etwas mit dem negativen Weg zusammen, so müssen wir für jeden unserer Wünsche etwas geben, und dabei verlieren wir etwas. Wir verlieren unsere Tugenden, wenn wir Wünsche haben. Mit jedem Wunsch müssen wir etwas von unseren Tugenden hergeben. Ihr wisst, ein habgieriger Mensch verliert all seine Tugenden und ist schließlich von anderen abhängig. Wenn jemand sehr viele Wünsche hat, dann verkürzt sich sein Leben, er verliert Kraft und kann weniger lange in der Welt leben. Und wenn er lebt, dann lebt er wie ein Toter. Das sind nur Zitate von verschiedenen Meistern – das sage nicht ich euch. Ich zitiere nur die Lehre verschiedener Meister. Sie sagen uns: "Wo liegt das Problem, dass ihr nicht mit Meister lebt, dass ihr nicht mit guten Gedanken lebt, dass ihr nicht für die rechte Sache lebt, die ihr jetzt kennt?" Wir sitzen alle zusammen, und jeder kennt den Zweck des menschlichen Lebens. Warum schieben wir die Dinge auf? Was ist der Grund dafür? Niemand zwingt euch – ihr seid frei. Wenn ihr etwas in der richtigen Richtung tut, wird es euch allen zugute kommen. Es wird euch in eurem Heim und in den Familienangelegenheiten nützen und überall, wo eure Aufmerksamkeit hingeht. So sagen die Meister, dass wir einen doppelten Nutzen erhalten. Wenn wir Meister gehorchen, verlieren wir nichts, sondern gewinnen den Zweck des menschlichen Lebens. Wir haben uns in der Welt zersplittert und unser Ziel in der Welt aus den Augen verloren, und so war auch unsere Aufmerksamkeit immer zerstreut, als wir die Welt wieder verlassen mussten. Um diese Aufmerksamkeit wieder zurückzuerhalten, sind wir wieder und wieder in die Welt gekommen. Jetzt ist es also höchste Zeit. Die, die bereits etwas tun konnten, sind dem Meister sehr lieb, und auch jene, die noch nichts tun konnten, sind Ihm lieb. Das ist kein Problem für Ihn. Er liebt jeden. Doch die Probleme, die der Mensch für sich selbst schafft, muss er überwinden. Ihr wisst, was ihr sät, das müsst ihr ernten, und auch dreschen müsst ihr es. Daran führt kein Weg vorbei. Das sind Rückwirkungen, die ein Meister nicht aufheben wird. Meister sagt: "Gut, ihr habt es gesät, nun geht und beendet es!" So ist all das, was wir geschaffen haben, was (in unseren Augen) so schön aussieht, eine Schöpfung des Menschen. Wir sagen, Gott hätte es geschaffen. Nein! Gott hat uns gesandt: "Geht und kommt zurück!" Er sagte so viele Dinge, doch das Wichtigste war: "Ich war mit euch, Ich bin noch immer bei euch, und ihr könnt davon den besten Gebrauch machen. Wenn ihr frei geworden seid, dann kommt mit mir!" Wie groß ist diese Kraft, dass Sie uns niemals verlässt! Er verlässt nicht einmal den sündigsten Menschen in der Welt. Er bleibt auch bei Ihm. Denn es gibt Hoffnung für jeden. Doch wenn diese Hoffnung, diese Chance hinausgezögert wird, immer und immer wieder verschoben wird, dann kommt es soweit, dass man keinen Gebrauch mehr von dieser Zeit machen kann, und dann muss man mit leeren Händen gehen. Guru Gobind Singh gab uns ein Demonstration davon im Äußern: Er sagte zu jemanden: "In sieben Tagen wirst du den Körper verlassen müssen." Dieser Mann nahm keine Nahrung mehr zu sich und wurde sehr schwach. Am siebten Tag sagte Guru Gobind Singh: "Komm her, was ist mit dir geschehen?" Der Mann sagte: "Morgen muss ich meinen Körper verlassen." Guru Gobind Singh erwiderte: "Du hattest sieben Tage, doch ich habe nicht einmal einen Augenblick. Ich lebe nur für Gott und weiß nicht, wann Er mich zurücknehmen will. Wenn Er die Anweisung gibt, dann muss ich augenblicklich gehen." Niemand ist darauf vorbereitet – es sind nur die bewussten Mitarbeiter am Göttlichen Plan, die immer bereit sind zu gehen. Denn sie wissen, dass sie in die Welt gesandt wurden: "Wenn eure Arbeit getan ist, dann geht ihr zurück." Wenn ihr irgendwo arbeitet, dann geht ihr auch, wenn eure Dienstzeit beendet ist – ihr bleibt keine Minute länger. Ihr sagt: "Die Zeit ist zu Ende – ich muss nun gehen!" In einem solchen Zustand leben jene, die das Mysterium des Todes gelöst haben. Und wir? Wir wollen dem Tod entfliehen. Aber leider kann der Mensch dem Tod nicht entrinnen, er kann nicht vor ihm davonlaufen, er wird gefasst und muss zurückgehen. Sonst würde der Mensch durch seine selbst geschaffenen Wünsche und Verhaftungen immer in der Welt leben wollen. Der Grund, warum diese Dinge immer und immer wieder gesagt werden, ist, dass wir wirklich etwas für uns selbst tun sollten. Wir sollten es niemals vergessen, sondern gleich in die Tat umsetzen. Meister sagt: "Lebt jetzt so, wie ihr leben wollt. Denkt einen Moment nach, was für euch das Wichtigste ist." Ihr werdet dann sagen: "Das ist es nicht – und das ist es ebenfalls nicht." Lassen wir es beiseite. Es sind nur die äußeren Ausdrucksformen, die euch ganz umgeben, und aus denen ihr nicht herausfindet. Wenn ihr alles, so betrachtet, dann werdet ihr alles beiseite lassen und sagen: "Das ist nicht gut und das ebenfalls nicht und das auch nicht!" Es ist unsere Aufmerksamkeit, die sich manifestiert hat, sie hat sich überall vervielfacht und umgibt uns, und nun finden wir keinen Weg hinaus. Meister sagt: "Nehmt erst einmal eines dieser Dinge und lasst es beiseite. Verwendet es nur in dem Maß, wie ihr es wirklich braucht, nicht mehr. Dann macht es mit allen anderen Dingen genauso, und ihr werdet sehen, wie ihr von allem losgelöst sein werdet." Ihr werdet die Dinge gebrauchen und gleichzeitig davon losgelöst sein. Wenn ich sehe, dass ich hier nicht gebraucht werde, warum soll ich dann dorthin gehen? Wenn ich dennoch dorthin gehe, wird es mich sehr beeinträchtigen – warum sollte ich also dorthin gehen? Die Leute wissen einfach nicht, wie sie sich von den Verhaftungen lösen sollen.
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