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Der Meister

Vortrag von Dr. Harbhajan Singh, 28. Mai, 1989, St. Gilgen, Österreich

Sant Kirpal SinghWer ist der Meister? Diese Frage wurde Guru Nanak gestellt. Er antwortete: "Mein Meister ist das Wort, von dem auch Christus gesprochen hat. Er ist Shabd, das Wort, Kalma oder Naam." Und was ist dieses Wort? Es ist die Kraft, die das ganze Universum erhält, und es erhält auch uns im Körper. Wir haben einen di­rekten, unabhängigen Kontakt mit dieser Kraft. Sie belebt den Körper, und der Weg zurück zu Gott ist das Licht- und Tonprinzip.

Es offenbart sich in der Stirn, im dritten oder einfältigen Auge, wie Christus es nennt. Die strahlende Form des Meisters (die dort zu sehen ist) ist unser Meister. Dieser Meister ist nicht Meister einer bestimmten Gemeinschaft oder Religion, sondern der höhere Meister – der Meister der ganzen Schöpfung und aller menschlichen Wesen. Es gibt nur einen Gott und Er manifestiert sich in allen Menschen – alle haben ein und denselben Meister. Das ist die höchste Lehre von Christus, Guru Nanak, Kabir und allen anderen kompetenten Meistern. Sie al­le sagten: "Er ist der Handelnde." Wenn jemand, (der kein kompetenter Meister ist), sagt: "Ich bin der Handelnde", dann versiegt diese Gnade, denn das ent­spricht nicht der Wirklichkeit. Das Geschenk ist in der Hand des Gebers, nicht in der Hand eines Menschen. Er ist der Geber, und so ist das Geschenk in Seiner Hand.

Es gibt Abertausende von Meistern in der Welt, die sich alle als Meister be­zeichnen. Aber in den Lehren der kompetenten Meister, (die das fleischgeworde­ne Wort sind), können wir Hinweise darauf finden, dass jene, (die sich selbst Mei­ster nennen), direkt oder indirekt für die negative Kraft arbeiten. Was lehren sie? Sie lehren das gleiche wie die kompetenten Meister, aber die Erfahrung, die sie geben, ist anders. Die Lehre ist die gleiche. Zu lehren ist nicht schwierig – jeder kann das mit ein bisschen Übung; aber die praktische Erfahrung zu geben, die Ersthanderfahrung, den Beweis, ist sehr schwierig. Was ist also der Unterschied zwischen einem kompetenten und einem sogenannten Meister? Der Unterschied ist sehr groß. Ich sage euch, es ist leicht, über das Körperbewusstsein zu gehen und sich hier (am Augenbrennpunkt) zu konzentrieren, aber es ist sehr schwierig, sich vollkommen vom Körperbewusstsein zurückzuziehen.

Die sogenannten Meister sagen: "Konzentriert euch hier (am Augenbrenn­punkt). Wenn ihr euch hier vollkommen sammelt, seid ihr über dem körperlichen Bewusstsein. Eure Aufmerksamkeit ist nicht mehr im Körper, weil ihr hier konzen­triert seid." Aber das tut ihr aus eigener Kraft. Wenn ihr euch hier anspannt, wer­det ihr jedoch, statt euch zu erheben, in den Körper, in die Chakras hinuntergezogen werden, und wenn ihr in die Chakras geht, wird die Schlangenkraft er­weckt. Man bezeichnet das als Kundalini-Yoga. Diese Kraft erhebt sich von hin­ten, (von der Wirbelsäule her), und öffnet sich hier (im Kopf). Ihr könnt nun Licht sehen in den Chakras und im Kopf und einen Ton hören, der dort erklingt, aber man wird wieder in den Körper hinuntergezogen. Dabei entsteht starke Hitze, und man kommt in große Schwierigkeiten. Wenn ihr durch die Verbindung mit einem sogenannten Meister einmal in diese Lage kommt, könnt ihr euch nicht mehr da­von befreien. Wenn ihr diesen Dingen Raum in euch gebt, könnt ihr davon nicht mehr freiwerden.

Überall in der Welt leiden die Menschen unter diesen Schwierigkeiten. Selbst wenn die Initiation auf dieselbe Art gegeben wird, so wie Meister sie gab, erhalten sie keine positiven Erfahrungen. Nur ein kompetenter Meister kann einem aus diesen Schwierigkeiten heraushelfen.

Der Vorgang, der euch ins Körperbewusstsein zurückführt, bringt euch auch wieder in die Welt. Ihr seid dann nicht fähig, das Rätsel des Lebens zu lösen. Bei dem Vorgang, der euch über das Körperbewusstsein erhebt, müsst ihr so, wie es Christus gelehrt hat, durch das dritte (oder einfältige) Auge nach oben erhoben werden. Auf diese Weise werdet ihr wiedergeboren. Wer die zweite Geburt erhal­ten hat, braucht nicht mehr in die Welt zurück. Wie erlangt man sie? Hier im Au­genbrennpunkt, hinter und zwischen den Augenbrauen, ist das Tor, das wir beim Tod durchschreiten. Schließt eure Augen und ihr werdet hier etwas fühlen. Ihr seht die Dunkelheit – das ist das dritte Auge. Mit Hilfe eines kompetenten Mei­sters wird unser inneres Auge geöffnet. "Wenn dein Auge einfältig ist, wird dein ganzer Körper voll Licht sein." Wenn dieses innere Auge geöffnet wird und ihr vom Körperbewusstsein zurückgezogen werdet, erfahrt ihr den gleichen Vorgang wie beim Tod. Das ist also der Tod vor dem Sterben. Der heilige Paulus sagte: "Ich sterbe täglich." Christus sagte: "Lernt zu sterben, damit ihr zu leben begin­nen könnt." Was für ein Tod ist das? Der Tod des Gemüts. Ihr werdet unabhängig vom Gemüt. Ihr erhebt euch über das Körperbewusstsein, über die Ebene der Sin­ne und die Fesseln des Gemüts. Ihr werdet im Inneren ein neues Leben erfahren.

Die Arbeit, die der Meister tut, ist wunderbar. Er hat das Rätsel des Todes be­reits gelöst und ist frei. Er kommt in die Welt, um uns alle zu befreien. Sein Werk ist einzigartig und unvergleichlich in der Welt. Sein Werk ist anders als das aller sogenannten Meister. Damit möchte ich sagen: Versucht zu verstehen, dass dies der Zweck eures menschlichen Lebens ist. Jetzt seid ihr an der Reihe, Gott zu be­gegnen. Alle anderen Dinge sind Nebensächlichkeiten, mit denen ihr nichts zu tun habt. Wohin können Nebensächlichkeiten euch führen? Eines Tages müsst ihr sie zurücklassen – jeder von uns. Nebensächlichkeiten sind Dinge, die man in der Welt gewinnen kann. Ihr seid nach Dingen aus, die euch nicht helfen können.

Wir sind an unsere Verhaftungen gebunden. Wir brauchen Gott nur, solange un­sere Wünsche erfüllt werden. Werden sie nicht erfüllt, dann sagen wir, wir brau­chen Ihn nicht. Wenn wir von den (spirituellen) Dingen hören, finden wir sie gut und entscheiden intellektuell, dass es vorteilhaft sei, sie zu erhalten. Aber unser Herz braucht diese Dinge nicht, denn es hängt an etwas anderem. Unser Herz hat sich mit anderem identifiziert, und wir wollen es nicht (zu Gott) zurückbringen. Wenn euer Herz von anderen Dingen angezogen wird, wie könnt ihr Gott dann er­langen? Wenn Herz und Verstand jedoch in Einklang sind, dann könnt ihr sicher sein, dass ihr Ihn erhalten werdet.

Wisst ihr, wer ihr seid und was ihr seid? Keiner von uns bildet eine Ausnahme von der Regel – wir haben zwar den Körper, aber wir bewohnen ihn nur. Es ist ganz sicher, dass wir ihn eines Tages verlassen müssen. Er gehört uns also nicht; er ist ein Geschenk, das wir von Gott erhalten haben. Zu welchem Zweck? Um uns selbst und Gott zu erkennen.

Ich möchte euch eines sagen: Wenn euch der theoretische Aspekt des Lebens gelehrt wurde und ihr die praktische Erfahrung dazu erhalten habt, ist jeder Feh­ler, den ihr dann noch begeht, eine große Sünde – das größte Vergehen in der Welt. Die Sünden, die man im Körper begeht, sind wie Schlamm, und die Seele ist wie der Frosch, (der versucht herauszuspringen, aber immer wieder zurückfällt). Der Frosch kennt den Wert des Lotos nicht, (der unberührt über dem Schlamm blüht).

Die Meister haben uns niemals aufgefordert, die Welt zu verlassen, sondern ha­ben uns die Kunst des Lebens gelehrt – wie man auf die richtige Art in der Welt lebt. Wenn ihr auf die richtige Art lebt, bleibt euch Leid erspart. Ihr werdet weder durch familiäre oder gesellschaftliche Verhältnisse noch in moralischer Hinsicht zu leiden haben. In allen Aspekten könnt ihr ein ethisches Leben verwirklichen. Selbst wenn das ethische Leben noch nicht ewiges Leben bedeutet, wird es euch Freude und Glück bringen. Es ist die Vorstufe zur Wirklichkeit, zur Spiritualität. Es führt euch auf den Weg zurück zu Gott und erhebt euch über eure Probleme.

Diese Welt ist ein Spielfeld der positiven und der negativen Kraft. Es sind die Kräfte, die alles in der Welt bewegen. Sie haben beide ihr festgesetztes Ziel. Wir haben diesen Körper wie ein geliehenes Kapital erhalten. Wir sind die Händler und müssen gute Geschäfte machen, um unsere Schulden zurückzuzahlen. Zu diesem Zweck kamen wir in die Welt, das ist der eigentliche Sinn des menschli­chen Lebens. Der Mensch ist von seinen Schulden schwer belastet, er muss viel zurückzahlen und hat es bisher noch nicht getan. Wenn ihr eure Schulden zahlt, seid ihr frei. Habt ihr sie nicht gezahlt, dann müsst ihr wieder und wieder in den Körper zurück.

Der Körper und diese ganze Welt ist ein Gefängnis, und ihr seid die Gefange­nen. Ihr müsst eure Schulden begleichen – von dieser Regel gibt es keine Aus­nahme. Wenn eure Schulden bezahlt sind, werdet ihr ganz leicht vom Körper zu­rückgezogen. Meister hat Mitleid mit uns. Er übernimmt die Abwicklung unserer Karmas und macht uns von der Last frei. Er nimmt die Verantwortung für unsere Schulden auf sich. Aber Er sagt: "Macht keine neuen Schulden, sät keine neuen Saaten, damit ihr die Rückwirkungen dafür nicht ertragen müsst." Das ist Seine Ar­beit.

Die Meisterkraft tut eine wunderbare Arbeit. Er wird euch von der Welt und dem physischen Körper lösen. Wenn ihr euch über den physischen Körper erhebt, er­hebt ihr euch über die Welt – über alles. Wenn Er euch vom Körperbewusstsein zurückzieht, wird euer Blickwinkel gewandelt. Ihr seht die Dinge in einer anderen Perspektive. Dann könnt ihr ihren Wert einschätzen, so, wie ihr euren eigenen Wert erkannt habt. Ihr erkennt, dass ihr ein unschätzbares Erbe in der Welt hattet, dem nichts gleichkommt, und dass der Sinn hierher zu kommen, über allem stand. Ihr erkennt, was was ist.

Es liegt in der Macht des Meisters, euch von den Verhaftungen zu lösen. Sonst ist es sehr schwierig, losgelöst in einer Welt der Verhaftungen zu leben. Es ist ein großes Problem. Äußerlich kann man zwar leicht behaupten, dass man fähig dazu ist. Man versucht es kurze Zeit, aber wenn man überall nur Liebe für weltliche Dinge sieht, wird man selbst wieder Opfer dieses Problems.

Es liegt also in Meisters Hand, der euch eine Ersthanderfahrung geben und euch von all diesen Dingen lösen kann. Wenn Er euch vom Körperbewusstsein löst, bedeutet es, dass ihr von allem losgelöst seid. Vollzieht ihr das regelmäßig, seid ihr wiedergeboren. Wenn ihr die zweite Geburt erlangt habt, kommt ihr nicht mehr in die Welt. Ihr wisst, die Seele ist ein Himmelsbewohner, aber sie ist jetzt im Körper eingeschlossen. Unsere Seele lebt in der Dunkelheit und weiß nichts über sich selbst. Wenn die Meister in die Welt kommen, sagen sie uns das.

Einst stahl ein Hirte ein Löwenjunges und ließ es bei den Schafen aufwachsen. Es verhielt sich wie die Schafe, mit denen es lebte und blökte "mäh, mäh". Eines Tages kam ein Löwe vorbei und wunderte sich, was das Löwenjunge bei den Schafen tat. Er erzählte dem Kleinen viel, doch das Löwenjunge zweifelte daran und glaubte weiterhin, zur Familie der Schafe zu gehören. Es dachte: "Ich bin doch kein Löwe, ich lebe ja mit den Schafen." Es graste immer mit ihnen auf der Weide. Da nahm der Löwe es mit zu einem nahen Fluss. "Schaue dir mein Spiegel­bild im Wasser an und dann deines. Ich bin dir gleich. Jetzt brülle ich und danach brüllst du." Da rannte die Schafherde samt dem Hirten davon.

Das ist nur ein weltliches Beispiel. Ihr seid Söhne Gottes! Ihr habt es nur ver­gessen. Jetzt sind wir zu Sklaven des Gemüts geworden. Das Gemüt ist so sehr mit dem Körper identifiziert, dass es sich selbst vergessen hat. Es ist wie das Feu­er ein guter Diener, aber ein schlechter Herr. Jetzt haben wir es mit einem schlechten Herrn zu tun. Wenn wir ihm nicht gehorchen, wird er unser Haus ver­brennen. Er wird uns Probleme bereiten. Und wir wissen nicht, wie wir uns von diesem Gemüt befreien können. Die ganze Welt leidet darunter! Das Heilmittel wiederum liegt in der Hand des Meisters, wie ich euch sagte: "Das Geschenk ist in der Hand des Gebers." Ihr braucht aber Hilfe, sage ich euch! Um euch über das Körperbewusstsein zu erheben und (in die ewige Heimat) zurückzukehren, braucht ihr Seine Hilfe.

Die ganze Welt schläft, und auch ihr schlaft auf der Ebene der Sinne. Wenn kein Erwachter da wäre, wer könnte die anderen dann erwecken? Der, der selbst er­wacht ist, wird euch erwecken. "Bitte steht auf – die Sonne ist aufgegangen, die dunkle Nacht ist vorüber. Erwacht und macht euch auf die Reise! Ruht nicht, bis euer Ziel erreicht ist!"

Meister wird euch ein wunderbares Leben in der Welt bereiten. Ihr könnt zu ei­nem Zentrum der Anziehung werden, denn wo immer eure Aufmerksamkeit, eure Seele, sich identifiziert, dort seid ihr willkommen und könnt vielen Menschen hel­fen. Zu Hause könnt ihr den Menschen helfen, die mit euch zusammenleben. Ei­ne Blüte verströmt überall im Haus ihren Duft, bis zu den Nachbarn. Ihr wisst, wenn beim Nachbarn etwas gekocht wird, könnt ihr den Duft wahrnehmen. Und was ihr kocht, riecht der Nachbar.

Die Meister kommen, um uns zu vereinen, nicht um uns voneinander zu tren­nen. Ihre Aufgabe in der Welt ist erhaben. Alle sind Gott teuer. Er weiß, dass alle Seine Kinder sind. Er liebt sie nicht auf der Sinnesebene oder vom Herzzentrum aus, sondern hier (am Augenzentrum). Er möchte euch Bewusstsein geben. Er kommt mit einem ganz anderen Ziel in die Welt als andere. Er möchte euch weiterentwickeln. Sein Interesse gilt allen menschlichen Wesen, gleich, welche Farbe, Kaste oder Glaubensbekenntnis sie haben und aus welchem Land sie kommen. Er hat diese Barrieren alle überschritten. Man könnte in kurzen Worten sagen, Er ist ein Weltbürger – aber Er ist noch viel mehr als das. Er hat auch die Barrieren auf den höheren Ebenen überschritten. Er weiß, wie Er euch vom physi­schen Körper lösen kann. Wenn wir den Körper verlassen können, beginnt unsere wahre Arbeit. Sich über das Körperbewusstsein zu erheben ist nicht schwierig. Aber unsere eigentliche Arbeit beginnt erst, wenn wir den Körper verlassen. In manchen Heiligen Schriften heißt es: "Wenn ihr nicht in Begleitung eines kompe­tenten Meisters den Körper verlasst, müsst ihr mit dem Todesengel gehen." Das ist eine lange Reise.

Mit hunderttausendfacher Hingabe sollten wir den kompetenten Meistern danken, die nur in diese Welt kommen, um uns zu befreien. Sie sagen: "Kommt und erhaltet diese Erfahrung." Sie lösen euch vom Körperbewusstsein.

Wovor habt ihr Angst? Vor dem Tod. Erstens, weil wir nicht gelernt haben, wie man stirbt und zweitens, weil wir nicht wissen, wohin man nach dem Tod geht. Aber beides wird euch gegeben: Ihr lernt, wie man den Körper verlässt, und dann wisst ihr auch, wohin man danach geht. Meister zeigt euch diese Reise, das ist Seine Aufgabe. Wohin werdet ihr gehen, wenn ihr dann den Körper endgültig ver­lassen müsst? Dorthin, wo eure Aufmerksamkeit ist. Ihr werdet nicht mehr in den Körper zurückmüssen – ihr werdet glücklich sein. Es gibt Beispiele dafür, die jetzt bereits überall in der Welt bekannt werden. Werdet bewusster Mitarbeiter am göttlichen Plan, dann entscheidet ihr zusammen mit eurem Vater wann, wie und wo ihr endgültig diese Welt verlassen werdet. Es liegt in Seiner Hand. Er hat euch bei Sich aufgenommen. Das ist Sein Werk. Welcher König will, dass sein Sohn nur Minister wird? Der König möchte, dass sein Kind König wird, das ist seine Aufga­be. Christus sagte: "Werdet vollkommen wie euer Vater im Himmel." Er wird uns so vollkommen machen wie Er ist. Ich sage euch, das ist erst der Anfang. Es be­ginnt, wenn ihr es annehmen könnt. Wenn ihr bereit seid, die Dinge anzunehmen, werdet ihr ein wenig Bewusstsein erhalten, weil ihr über den Barrieren steht. Es braucht nur einen Schritt, um nach innen zu gehen, und dort ist Bewusstsein. Wenn ihr in dieses Bewusstsein eintretet, in diese Sphäre, in die Sphärenmusik, dann erfahrt ihr sehr viel Liebe.

Wenn Meister eure Aufmerksamkeit einmal auf das Rechte gelenkt hat, dann bleibt sie dort. Was werdet ihr tun? Ich denke, Seine Hand ist sehr stark – so stark wie Stahl und doch sanft wie Seide. Er wird euch nicht wieder gehen lassen. Wenn Er euch einmal in Seine Obhut genommen hat, lässt Er euch nicht wieder fort. Er lässt euch nicht fallen. Es ist Seine Pflicht. Deshalb sagt Er: "Wenn ihr nun hierher gekommen seid, dann bleibt auch in Verbindung." Wenn ihr das tut, wer­det ihr euer Ziel erreichen.