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Auszug aus einem Vortrag von Dr. Harbhajan Singh, St. Gilgen, 14.7.1991
Wenn der Sucher lernt und voller Sehnsucht ist, beginnt er, seine Unvollkommenheiten zu beseitigen. Dann sagt Meister: "Nun ist das Land fruchtbar, die Saat von Naam kann gesät werden". So sät Er die Saat von Naam, und wir werden in Ihm geboren. Das ist der Anfang unseres Lebens, wie die Kindheit, und Meister liebt Sein Kind sehr. Wir wurden durch Meister in die Welt geboren, um mehr und mehr zu lernen. Noch sind wir also wie Kinder, und es gibt sehr viel zu lernen. Meister ist voller Liebe für Sein Kind. Es ist die Mutter, die das Kind zuerst liebt, nicht umgekehrt, erst danach wird die Liebe gegenseitig. So liebt Meister das Kind, denn Er muss es entwickeln und nach Seinem Bild formen. Dem Kind ist es nicht bewusst, dass es immer noch viele Schwächen hat; es denkt, es habe die Initiation erhalten, weil es schon so weit entwickelt sei. Meister aber weiß, dass es der Beginn seines Lebens ist und dass es sein Leben lang noch viel zu lernen hat.
Manche sagen, sie hätten schon viel gelernt; solche Menschen sind unwissend. Man kann die Eigenschaften Gottes nicht erfassen noch in Worten wiedergeben; Nur wenn wir durch Meisters Gnade uns selbst erkennen, können wir etwas von Ihm begreifen. Er ist ein unendlicher Ozean. Kabir sagt: "Ich wundere mich zu sehen, dass der Fisch im Wasser durstig ist." Der Fisch lebt im Wasser und ist dennoch durstig – das ist ein sehr beunruhigender Zustand.
Wenn man also einmal initiiert ist, muss man sein Leben entscheiden und eine klare Linie einhalten. Meister lässt den Schüler verschiedene Tests durchlaufen, und wenn er einen Test besteht, kommt die nächste Lektion, der nächste Test. Meister weiß, wenn Sein Kind anfängt, auf seinen Beinen zu stehen, und sagt dann: "Jetzt kannst du auch gehen." Einmal kommt dann die Zeit, dass Er sagt: "Jetzt kannst du auch laufen." So gibt es viele Entwicklungsstufen im Leben des Schülers mit seinem Meister.
Bei den Anfangsschritten gibt Meister dem Schüler sehr viel Zuwendung. Er initiiert ihn und sorgt für alles, was das Kind braucht. Das ist ein Abschnitt, in dem man viel lernen und leicht vorankommen kann, weil man mehr und mehr Hilfe erhält. Meister ist dann wie eine Mutter, die mit ihrem Baby in einem Bett schläft und selbst im Schlaf sich des Kindes bewusst ist. Macht es das Bett nass, legt sie es auf die andere Seite, ist auch diese nass, legt sie es auf ihre Brust und schläft selbst in der Nässe, denn sie will immer das Beste für ihr Kind.
Sie denkt: Mein Kind wird heranwachsen und in der Welt etwas Großes erreichen; ich werde geachtet werden, mein Kind wird mir ergeben sein. Sie möchte auf ihr Kind stolz sein können, für das sie so liebevoll gesorgt hat, und möchte, dass es so wird, wie sie es sich wünscht. Es sollte klug und erfolgreich sein – viele Hoffnungen setzt sie in ihr Kind. So ist auch Meisters Zustand, wenn Er das Kind initiiert und die Saat von Naam in ihm sät.
Wenn Meister die Saat von Naam gesät hat, bewässert Er regelmäßig das Feld. Dann kommt die Zeit, wenn alles wächst und reiche Frucht trägt und die Ernte reif ist. Meister sagt dann: "Die Ernte ist reif, und Arbeiter werden gebraucht, um sie einzuholen." Welche Arbeiter? – Menschen, die selbstlos arbeiten wollen, solche Arbeiter werden benötigt. Es ist eine goldene Zeit, wenn die Ernte reif ist und Meister sagt: "Kommt und erntet, ihr sollt die Frucht eurer Bemühungen erhalten!" Diese Stufe im Leben des Schülers ist sehr schön, wenn der Schüler ein Mitarbeiter wird und von ganzem Herzen arbeitet. Meister sagt, solche Schüler sind sehr glücklich zu schätzen. Wie erhält man (diese Chance)? Nur durch die Meisterkraft, nur durch Seine Gnade. Und wer kann sie erhalten? Weltliche Pflichten werden zugeteilt, die Pflichten in Gottes Werk übernimmt man (von selbst). Jeder, der es von Herzen will, wird von Meister akzeptiert. Meister kennt den Zustand unseres Herzens, für Ihn ist alles sichtbar, Ihm bleibt nichts verborgen. Er sieht das Auf und Ab, die Schwierigkeiten und Tiefpunkte im Leben des Schülers, und Er sieht, dass er jetzt von diesem Auf und Ab des Lebens unbetroffen ist. Meister weiß dann, er ist ein guter Erntearbeiter, er kann sehr liebevoll die Ernte einbringen. Solche Schüler führt Er zum selbstlosen Dienst zusammen.
Es ist Meisters Herzenswunsch, dass jeder arbeiten sollte, dass jeder Herz und Kopf in diesem Werk einsetzen sollte. Das ist Sein innigster Wunsch, Sein Herzenswunsch, denn Er liebt jedes Kind und möchte jeden entwickeln. Seine Beziehung zu uns ist nicht physisch, sondern es ist eine direkte Verbindung mit der Seele. (Bei Meister ist es so:) Entweder Er fällt den Baum nicht, wenn Er ihn aber fällt, rodet Er ihn mit allen Wurzeln aus.
Gesegnet sind die, die für diesen Dienst ausgewählt wurden, sie können sich glücklich schätzen. Meister wies immer wieder darauf hin (wie wichtig der selbstlose Dienst ist). Denn im Leben der kompetenten Meister und ihrer Ergebenen zeigt sich, dass es nur einen Weg gibt: Für Ihn zu leben und zu arbeiten. Das ist das letzte Ziel. Wenn der Schüler dem Meister liebevoll verbunden ist, sagt er: "Was mein Meister auch möchte, ich muss es tun. Es ist meine höchste Pflicht, Seiner Anweisung zu gehorchen."
Wenn ihr zum Beispiel auf den Markt geht, um Früchte zu kaufen, und unter den reifen Früchten liegt eine unreife, wird eure Aufmerksamkeit auf diese unreife Frucht gerichtet sein. Ihr denkt: "Wer hat das gemacht, warum wurde die unreife Frucht zu den reifen Früchten gelegt, wer hat diesen Fehler begangen? Vielleicht konnte sie nicht genug Nährstoffe erhalten." Meister sagt deshalb: "Macht alles sehr genau!" Als damals Manav Kendra gebaut wurde, musste das ganze Gebiet gerodet werden. Als ich einmal dabei war, einen kleinen Strauch abzuschneiden, sagte Meister: "Wenn du schon dabei bist, ihn abzuschneiden, dann rode ihn auch mit allen Wurzeln aus." Das wird euch ganz sicher zugute kommen. Wenn ihr alle Unvollkommenheiten ausjätet und sie von den Wurzeln her beseitigt, könnt ihr als selbstloser Mitarbeiter in Meisters Werk arbeiten. Ihr könnt Meister sehr nah kommen. Wir aber glauben zwar an Meister, aber vertrauen nicht auf Seine Lehre, zumindest handeln wir nicht danach. Deshalb sehen wir den selbstlosen Dienst auch nicht als unsere eigene Aufgabe an.
Was ist selbstloser Dienst? Er bewirkt, dass all eure Schwächen beseitigt werden, er macht euch physisch stark und wird auch die Schwächen eures Gemüts beseitigen. Er wird euch taub machen für Lärm und Getriebe der Welt, weil ihr mit diesen Dingen nicht mehr im Einklang seid, denn ihr habt entschieden, wofür ihr leben wollt. Eure Aufmerksamkeit ist immer bei eurer Arbeit.
Dafür gibt es das Beispiel von Newton, der völlig darin vertieft war, ein (mathematisches) Problem zu lösen. Seine Aufmerksamkeit war so konzentriert, dass er nicht einmal wusste, dass Trommler bei ihm vorbeigezogen waren – und wieviel Lärm machen Trommler! Wenn ihr das entwickelt, wird Meister euch helfen, alle eure Unvollkommenheiten zu überwinden.
Zur Zeit König Janakas gab es einen Rishi, der bezweifelte, dass Janaka ein Meister war. Er sagte sich: "Er ist ein König, wie kann er ein Heiliger sein? Er lebt doch ein Leben in Luxus!" Um ihm zu helfen, seinen Zweifel zu überwinden, befahl ihm Janaka: "Hier ist eine Schale, gefüllt mit Öl. In der Stadt werden wunderbare Theaterstücke, Lieder und Spiele aufgeführt. Du kannst überall hingehen und dir alles ansehen und es genießen, aber gib acht, dass du keinen Tropfen Öl verschüttest, sonst wirst du gehängt." Als der Rishi zurückkam, sagte er: "Meister, seht, kein einziger Tropfen ist zu Boden gefallen, ich habe die Schale zurückgebracht, wie sie war." König Janaka sagte: "Hast du gesehen, es wurde ein sehr schönes Theaterstück aufgeführt?" Er erwiderte: "Nein, ich habe nichts gesehen, meine ganze Aufmerksamkeit war darauf gerichtet, keinen Tropfen Öl zu verschütten." – "Hast du irgendwo anders etwas gesehen?" Er sagte: "Nein, ich habe nichts gesehen." Daraufhin erklärte ihm Janaka: "Siehst du, in diesem Zustand lebe ich. Es spielt keine Rolle, ob ich ein König bin oder ein gewöhnlicher Mensch – ich kenne meine Verbindung mit Gott. Das ist mein Zustand." Das Herz ist bei allen Menschen gleich, es ist weder König, noch Bettler, es trägt das Eigentliche, die Essenz in sich. Es fließt vor Liebe über. Und es braucht etwas – Meisters Sympathie und Mitgefühl.
Meister sagte: "Warum ist selbstloser Dienst notwendig, warum sollten wir selbstlos dienen? Weil es eine Tatsache ist, dass Meister euch von der Welt lösen will." Wenn ihr zum Beispiel wißt, dass ihr von hier in eine andere Stadt ziehen werdet, kauft ihr dann für eure jetzige Wohnung noch einen großen Schrank? Ihr werdet euch sagen: "Nein, das geht nicht, das erhöht die Transportkosten."
Wenn man für Meister sehr empfänglich wird, kommt man Ihm sehr nahe. Ihr könnt dann Dinge erfahren, die euch in eurer Entwicklung weiterbringen. Meister wird euch zeigen, wie ihr vorankommen könnt, und euch bei jedem folgenden Schritt führen. Es ist eine wunderschöne Zeit im Leben des Schülers, wenn er immer für Meister empfänglich ist. Wer auf der Ebene des Gemüts bleibt, lebt in einem ständigen Auf und Ab und wird nie die Stufe der Ausgeglichenheit erlangen. Er bleibt in die Welt verstrickt und verliert im Auf und Ab der Welt sein Leben. Solche Menschen können nicht über ihr Leben entscheiden. Sie denken, nur das sei das Leben und dass sie sich nur mit dieser Art des Lebens beschäftigen müssen. Meister sagt: "Verglichen mit dem Leben, das ihr für immer mit Meister leben solltet, ist es nur ein Atemzug." Dieses Leben wurde uns nur gegeben, um mit dem wahren Leben zu beginnen. Aber leider haben wir diese Aufgabe vergessen. Wir wissen nicht, wie wir unsere Krankheit heilen können, und sie wird immer schlimmer, sie wird chronisch. Wenn der Schüler trotz so vieler Satsangs nicht lernt und sein Zustand immer noch derselbe ist, was soll Meister dann tun? Wenn der Stoff schmutzig ist, was kann rote Farbe bewirken? Nichts.
Wenn man empfänglich wird, strahlt das aus. Euer Herz wird diese Ausstrahlung überallhin weitertragen. Werdet ihr noch empfänglicher, kommt diese Ausstrahlung wieder zu euch zurück und wird von der Seele aufgenommen. Dann werdet ihr noch empfänglicher. Meister sagt: "Verliert nicht eure Empfänglichkeit für Meister, denn Meister wird euch eine Aufgabe geben." Er sagt: "Mein Kind ist sehr empfänglich, sehr ergeben. Es wird alles tun, wie ich es möchte, es wird sein ganzes Leben lang nicht ungehorsam sein. Ich bin mir seiner Fähigkeiten ganz sicher." Meister weiß dann, dass das Kind fähig ist, eine bestimmte Aufgabe auszuführen, und überträgt ihm etwas.
So wie zum Beispiel Vater und Mutter für das Kind ein sehr schönes Haus bauen. Sie wissen, sie werden eines Tages diese Welt verlassen müssen, aber sie sagen sich: "Unser Sohn wird dann in diesem Haus leben, und bauen ein sehr schönes, festes Haus. So ist es auch mit Meister. Er weiß, Er braucht Menschen, die auch nach Seinem Weggang in Meisters Mission arbeiten. Als Meister Unity of Man gründete, sagte Er wiederholt und schrieb mir auch in einem Brief: "Es werden Arbeiter gebraucht. Es ist dringend notwendig, dass du deinen Brüdern und Schwestern hilfst."
Solange man nicht vom Gemüt frei wird, kann man nicht dienen. Das Gemüt sagt immer: "Ich bin der Herr, ich weiß, was zu tun ist; ich kenne alle Theorien, ich habe hier alles gelernt." Aber in Wirklichkeit hat derjenige nichts gelernt. Der allein ist wirklich gebildet, der empfänglich ist und trotz allem, was er gelernt hat, bescheiden bleibt. Er hat die höchste Bildung. Er sagt: "Ich habe noch viel zu lernen", und weiß: Durch das Lernen verstärkt sich die Sehnsucht, und durch diese Sehnsucht erhält er eine hohe Schwingung von seinem Meister. Wenn ihr wirklich Sehnsucht nach Ihm habt, werdet ihr diese Ausstrahlung direkt von Ihm erhalten. Das sind sehr bedeutende Dinge.
Wenn der Meister sagt: "Löst euch von der Welt", sagen die Menschen: "Nein, diese Welt ist dazu da, dass man sie genießt." Das ist ein Unterschied wie Himmel und Erde. Wenn das Kind den Vater überhaupt nicht versteht, was soll der Vater machen? Meister aber sagt: "Ich bin in die Welt gekommen, um meine Schafe zu suchen." Er nennt sie Schafe, ein Schaf ist unwissend und unschuldig. Alle Menschen, alle Seine Kinder sind ganz unschuldig. Das Problem ist nur das Gemüt. Lässt man es beiseite, ist man sehr empfänglich, sehr unschuldig, und will alles erfahren. Solange aber das Gemüt dabei ist, überlegt man ständig hin und her (ohne zu einem Ergebnis zu kommen). Zieht man sich vom Gemüt zurück, kommt alles von selbst, es strömt wie frisches Wasser, das weiterfließt und sich immer wieder neu ergießt. Ein Strom heiterer Liebe wird durch euch auf andere überfließen. Wird ein solcher Mensch für Meister arbeiten oder nicht? Wenn sich diese Sehnsucht in ihm erhebt, fühlt er eine hohe Schwingung und Ausstrahlung von seinem Meister, und er weiß, dass er für Ihn leben und arbeiten muss. Das ist das letzte Ziel eines wahren Schülers, ohne das geht es nicht. Ihr könnt in den Lehren aller kompetenten Meister nachlesen, das ist das Schönste im Leben des Schülers und auch des Meisters. Beide können nicht getrennt von einander leben.
Wenn ihr euch noch um euch selbst Sorgen macht und euch in Gedanken verliert, müsst ihr herausfinden, wo das Problem liegt. Um eine Entscheidung zu treffen und etwas für sein Leben festzulegen, braucht man eigentlich keine Zeit. Wer sagt, dass er erst lange nachdenken muss, ist unwissend. Wenn etwas direkt das Herz berührt (das innerste Verlangen ist), entspricht es der Wirklichkeit. Wenn man aber etwas mit dem Intellekt entscheidet, spielen die Wünsche mit hinein. Entscheidet man mit dem Herzen, ist es sehr leicht. Aus Liebe kann man sich in einem Augenblick ändern. Jeder von uns hat viel zu lernen. Jeden Tag, bei jedem Schritt sollten wir etwas von Ihm erhalten. Meister sagt: "Der Schüler ist ein Bettler, immer erbittet er etwas vom Meister." Wie sollte man um etwas bitten? Zu verstehen, wie man bittet, ist auch nicht einfach. Manche sind sehr gute Bettler, sie erhalten viel, und manche haben immer leere Schalen, sie erhalten nur wenig. Zu bitten ist also auch eine Kunst. Ihr wißt, wenn sich das Gefäß über dem Wasserhahn befindet, wird es nie mit Wasser gefüllt. Nur wenn die Schale darunter gehalten wird, kann sie mit Wasser gefüllt werden. Wenn man das Geschenk des Lebens erhalten möchte, kann man nicht auf einem hohen Ross sitzen – man muss heruntersteigen. Ibrahim Adam lernte sein ganzes Leben lang, er war erfüllt von Sehnsucht. Aber bis dahin war ihm nie das Glück zuteil geworden, den Anblick des Meisters zu erlangen. Da erschien ihm Kabir. Es war eine mondhelle Nacht; Ibrahim war auf dem Dach seines Palastes beschäftigt und dachte an Gott. Als Kabir dort einen Menschen sah, manifestierte und materialisierte Er sich in menschlicher Gestalt. Als Ibrahim Ihn bemerkte, fragte er: "Wer bist du, dass du dich um Mitternacht auf das Dach meines Palastes wagst?" Kabir erwiderte: "Ich bin nur ein Reisender und habe unterwegs mein Kamel verloren, ich suche nach meinem Kamel." Ibrahim sagte: "Wie sollte ein Kamel auf das Dach meines Palastes kommen?" Kabir antwortete: "Wenn mein Kamel nicht auf das Dach deines Palastes kommen kann, dann mußt auch du von deinem Palast herunterkommen, wenn du die Wahrheit suchst." Das bedeutet, wir müssen unsere Probleme überwinden, je früher, desto besser, denn wir leben nur sehr kurz in dieser Welt. Wenn der Sturm kommt, tragen manche Bäume gerade erst Blüten, und die Blüten werden davongetragen. Manchmal schneit es, bevor die Früchte reif sind, und sie werden vom Frost geschädigt. Wir wissen nicht, welche Wechselfälle unser Leben bringt. Besser, sich Ihm hinzugeben, der weiß, wie man den Ozean des Lebens überquert. Er ist der einzige Handelnde, ohne Ihn gibt es keinen Ausweg. Viele werden freundlich zu euch sein und mögen euch auf verschiedenste Weise loben, aber sie können euch nicht helfen, euch über diese Form (den Körper) zu erheben. Das kann nur die Meisterkraft.
Einmal saßen meine Frau und ich zusammen, als ein Mann kam und uns dankte. Ich fragte ihn: "Warum dankst du uns?" Er sagte: "Letzten Sonntag bin ich hierher gekommen und hatte ein großes Problem, aber als ich euch hier traf, habe ich dieses Problem vergessen. Als ich dann nach Hause zurückkam, war das Problem beendet. So bin ich jetzt gekommen, um euch zu danken." Wir sollten Ihm danken. Wenn ihr etwas über uns wissen wollt, dann wißt, wir sind noch nicht einmal wert, die Schuhe an Seinen Füßen zu sein. Er ist so groß, wir haben Seine Größe bisher noch nicht erkannt. Keiner weiß, wie groß Er ist. Er ist die wirkende Gotteskraft. Mit einer solchen Kraft in Verbindung zu kommen, ist wirklich ein Segen.
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