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Von Dr. Harbhajan Singh Die Wahrheit oder das Wissen der kompetenten Meister wird nicht gelehrt, sondern man wird davon erfasst. Es geht direkt ins Herz. Wir hören die Worte, und die Schwingung, die übertragen wird, berührt die Seele. Wer diese Verbindung fühlt, erlangt Bewusstsein. Ein wenig Gnade reicht aus, damit ihr auf euren Beinen stehen könnt. Doch mehr Gnade wird kommen, sie wird sich vervielfachen.
Wer ist der Meister – wer kann uns auf dem Weg zu Gott führen? Das ist ein großes Geheimnis. Die von sich selbst behaupten, sie seien Meister, können es niemals sein. So steht es in den Heiligen Schriften. Wer sieht, dass der Vater der Handelnde ist, kann niemals von sich sagen, er habe selbst etwas getan, er kann niemals zum Handelnden werden. Aber die, die den Vater nicht sehen, behaupten, selbst der Meister zu sein, und so sind sie auch die Handelnden.
Als Guru Nanak gefragt wurde, wer sein Meister sei, antwortete er: "Das Wort ist mein Meister und die verkörperte Seele der Schüler." Dieselbe Frage stellte man auch Kabir. Er erklärte es noch umfassender: "Die verkörperte Seele ist der Schüler, und der Tonstrom, das Wort, das im Innern erklingt, ist der Meister. Es geht darum, mit dieser Kraft im Inneren verbunden zu werden. Die strahlende Form des Meisters im Innern ist der Meister." Diese Kraft ist die Christuskraft, sie wird uns niemals verlassen. Sie erschuf die Welt, und sie erhält sie. Sie ist für die ganze Schöpfung verantwortlich. Wenn diese Kraft sich zurückzieht, kommt es zu einer Auflösung – zu einer großen Auflösung.
Als Guru Gobind Singh danach gefragt wurde, sagte er dasselbe: "Der Schöpfer, der kam und die Welt erschuf, Er ist der Meister, und ich sehe meine Verbindung mit Ihm. Es gibt nur einen Meister, und wir sind Seine Kinder. Die Christuskraft, Meisterkraft oder Gotteskraft ist der Meister." Das ist der höhere Aspekt des Lebens. Die Menschen aber identifizieren sich mit den physischen Meistern. Wenn diese sagen, dass sie Meister sind, glauben sie es. Aber wer beauftragt ist, wer diese Kraft erhalten hat, sagt nie, dass er Meister sei. Denn er erbittet nur etwas von dieser Kraft, oder diese Kraft gibt es ihm direkt.
Ich habe euch schon einmal gesagt, dass die Gotteskraft auf drei verschiedene Arten durch jemanden arbeiten kann: Sie kann einen Menschen vollkommen machen und Arbeit von ihm nehmen. Sie kann einem Menschen Führung geben und ihn für sich arbeiten lassen, oder Sie kann sich im Inneren manifestieren, Sie sitzt im Inneren eines Menschen und nimmt Arbeit von ihm. So ist letzterer sehr gesegnet, denn er kann keinen Fehler machen. Er wird einfach zum Sprachrohr dieser Kraft und hat nur das auszusprechen, was sein Vater sagt. Er spricht nichts von sich aus. Er ist wie ein Rohr, durch das Wasser fließt, und er hat Furcht, dass das Wasser versiegen könnte. Er ist davon abhängig, dass dieses Wasser beständig strömt. Er ist abhängig von seinem Vater. Er ist nie unabhängig. Er ist ein gekaufter Sklave seines Meisters.1
In der Welt wird jetzt vieles angeboten, das nach Spiritualität klingt. Ich denke, das war nie zuvor so. Zu Meisters Zeit gab es das in einem solchen Ausmaß nicht, aber jetzt hat es sich überall verbreitet. Jeder erhebt den Anspruch, eine Erfahrung geben zu können. Wir müssen jedoch wissen, was wir brauchen. Ihr solltet prüfen, was ihr dort erhalten könnt, dann entscheidet, ob es Nahrung für das Gemüt oder die Seele ist. Ihr könnt diese Systeme durchaus mit dem Verstand prüfen. Meister sagte: Es gibt sehr wenige (spirituelle) Persönlichkeiten in der Welt. Sie zu erkennen ist eine Frage der praktischen Erfahrung. Alle sagen über den theoretischen Aspekt des Lebens dasselbe. Der Unterschied liegt in dem, was sie geben können. Sie lehren etwas, können aber nichts geben, und wenn sie etwas geben, ist es ohne Wert. Ihr wisst, wenn ein Freund sagt: "Da ist etwas für dich, aber sieh nicht hinein", so werden wir es öffnen und hineinschauen. Das ist eine Gewohnheit des Menschen. Wir sagen: "Gut, lass uns sehen, was das ist." Aber ich sage euch – lasst sie es öffnen und es euch zeigen.
Daher möchte ich die, die neu sind, bitten, regelmäßig zum Satsang zu kommen. Es sollte eine vorherrschende Leidenschaft sein, die höheren Werte des Lebens zu verwirklichen. Wenn jemand aber etwas Besseres gefunden hat, soll er es sagen, und wir werden ihm nachfolgen. Meister sagte bei der Initiation immer: "Ich habe euch alles gesagt und gegeben, was ich von meinem Meister erhalten habe. Wenn ihr jedoch etwas Besseres habt als das, bitte geht nicht allein, nehmt mich auch mit. Ihr könnt es aber nur erhalten, wenn ihr euch über die Ebene der Sinne erhebt, euch von den nach außen gehenden Kräften des Gemüts löst, das Körperbewusstsein überschreitet und den Körper ganz verlassen habt." Die Erfahrung, die euch Meister gibt, ist, dass Er euch über das Körperbewusstsein erhebt. Er bringt euch gleich am ersten Tag an dieses Tor (das Dritte Auge), und es wird euch geöffnet.
Es gibt viele Wege, Tausende von Methoden, die hier (am Sitz der Seele) beginnen, aber in den Körper zurückführen. Viele Wege werden sich euch öffnen. Ihr könnt euer ganzes Leben damit vergeuden und wandert doch nur in den Nervenzentren des physischen Körpers. Ihr könnt euch nicht vom Körper lösen. Solch ein Mensch erfährt Schwierigkeiten in seinem Leben. Die Seele will sich erheben, aber wir haben nur gelernt, nach unten zu gehen. Wenn der Körper dann eines Tages zerfällt, hat man das Leben verloren und bleibt ewig in diesen Sphären.
Alle Philosophien dieser sogenannten Meister halten uns im Körper. Nur das, was Christus und die anderen kompetenten Meister gelehrt haben, wird euch bereits beim ersten Mal über das Körperbewusstsein erheben und euer Drittes Auge öffnen, und ihr werdet wiedergeboren werden – wiedergeboren in eine andere Welt: Wenn ihr in den Körper zurück kommt, fühlt ihr, dass ihr von neuem geboren seid, dass ihr frisches Leben erhalten habt. Durch Meisters Hilfe habt ihr etwas erhalten. Ihr konntet im Inneren etwas sehen. Das ist nicht euer Verdienst, sondern Seine Gnade. Alles andere kann der Mensch selbst. Um in den Körper hinabzugehen, braucht ihr niemandes Hilfe; es ist sehr einfach. Die negative Kraft sagt: "Jeder soll kommen." Man kann ohne Schwierigkeiten in ihre Sphären kommen, und die ganze Welt meditiert dafür. Die wenigen, die die Kunst des Lebens lernten, sind gesegnet. Sie können unterscheiden, was ihnen nützt und was ihnen schadet, und sie wissen über alles genau Bescheid. Seht, was mit den Schülern der sogenannten Meister geschieht: Sie sterben den Tod gewöhnlicher Menschen. Der Schüler des (wahren) Meisters dagegen wird mit der Hilfe der Gotteskraft den Körper verlassen und euch dabei noch eine Lektion geben. Er wird sagen: "Ich gehe jetzt – seht, mein Meister ist nicht der Körper, den ihr seht, Er ist das personifizierte Wort, Er ist hier und überall, Er hilft der Seele, bis Er sie schließlich mit in die ewige Heimat nimmt." Er verlässt uns nicht – "Siehe, ich will euch nicht verlassen, noch versäumen bis ans Ende der Welt", sagt Christus.
Nur dort (am Dritten Auge) könnt ihr das Brot und Wasser des Lebens erhalten – nirgendwo sonst im Körper. Der Körper braucht die physische Welt und das Brot des Wassers im Äußeren. Wie lange ist eure Seele schon durstig? Seit sie in die Welt kam, ist sie hungrig und durstig. Und wir haben ihr keine Nahrung gegeben. Ist sie aber einmal mit dem Brot und Wasser des Lebens in Berührung gekommen, ändert sich euer Blickwinkel, und dann beginnt Meisters Arbeit. Wenn ihr Meister als Gott sehen wollt, dann tut, was Er von euch verlangt. Macht einen Schritt nach vorn und seht dann Seinen Glanz im Innern. Er ist etwas ganz anderes als der Körper. Er ist überall. Er ist nicht der Meister einiger weniger Menschen auf der Erde, Er ist der Meister der ganzen Welt.
Als Meister in Pakistan war, erzählte ein Moslem, der aufrichtig nach Gott suchte, dass er im Innern die Gestalt eines Mannes gesehen hatte. Es war Sant Kirpal Singh. Er erkannte Meister, obwohl er Ihn nie vorher gesehen hatte. Es gibt noch viele andere Beispiele Seiner Gnade, die ich oft im Satsang erzählt habe, ihr könnt sie nachlesen.2
Ihr braucht die Hilfe von jemandem, der hier und danach euer engster Begleiter ist. Den Körper mag Er verlassen, aber euch wird Er nicht verlassen. Er steht zu Seinem Wort. Wenn Er etwas sagt, erfüllt Er es auch. Er wird euch nie verlassen oder euch ein falsches Versprechen geben. Er wird euch nur das eine Versprechen geben – das von göttlicher Natur ist und bereits in euch liegt. Er spricht nicht von etwas, das nicht in euch ist. Er lehrt keine Theorie, Er spricht aus der Praxis.
Christus und Guru Gobind Singh waren solche Persönlichkeiten – Kabir, Guru Nanak, Maulana Rumi und alle anderen Meister. Um euch über das Körperbewusstsein zu erheben, müsst ihr euch genau an das halten, was in den Heiligen Schriften steht und nicht an das, was in der Welt nun gelehrt wird. Lest die Bibel, lest den Guru Granth Sahib – wo sind da die verschiedenen Yogas? Folgt dem Licht- und Tonprinzip! Diese Yogas oder niederen Arten der Meditation sind jetzt und in aller Zukunft nutzlos. Diese Methoden sind etwas für Menschen, die einen persönlichen Einfluss auf andere nehmen wollen. Sie wollen sich mit Ego zur Geltung bringen und der Handelnde sein. Sie selbst leiden und bringen auch allen anderen Leid. Sie bringen Leid in die Welt. Ihre Aufgabe ist verfehlt, und was sie anderen geben, ebenso. Überall in dieser Welt wird dieses schmutzige Spiel gespielt. Und wer gewinnt dabei? Es gibt keinen Gewinner, jeder ist dabei der Verlierer.
Ihr mögt Tausende von Fragen stellen, die Antwort kann gegeben werden. Wenn ihr aber solchen Menschen eine einzige Frage stellt, werden sie diese nicht beantworten. Sie werden eure Aufmerksamkeit ablenken; auf liebenswürdige Art und Weise werden sie versuchen, eure Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mit dem Einfluss, den sie durch ihre (Art der) Meditation erhielten, können sie einen schwachen Menschen überzeugen; bei jemandem mit ein wenig rechtem Verstehen gelingt das nicht. So ist es dringend notwendig, den Sinn des menschlichen Lebens wirklich zu verstehen.
Wenn ihr wissen und erkennen wollt, wie sehr euch der Vater liebt, ist es wunderbar. Es wird euch Schwingung geben. Sogar nach Jahren werdet ihr euch noch daran erinnern. Diese Schwingung bleibt bei euch. Wenn Meister euch ein besonderes Erlebnis schenkte, hilft euch das euer ganzes Leben lang. So hält Er die Seele bei sich. Er verbindet die Seele des Kindes mit dem Vater, das ist Sein Werk. Nun ist es Zeit, voll und ganz mit Ihm verbunden zu sein und alles in der Welt zu vergessen. Wir werden in diese Welt geboren, um mit Ihm eins zu werden und alles Weltliche zu vergessen. Wir sind in diese Welt gekommen, um uns von ihr zu lösen. Wir sind mit einem Versprechen gekommen, das wir erfüllen müssen. Wenn wir das Leben in dieser Welt nur dazu verwenden, weltlich zu leben, sind wir Sünder und werden dabei verlieren. Der Vater ist dann nicht glücklich.
Wir brauchen Meister, wie Er war und ist. Er war ein Mensch, aber wenn Er die praktische Erfahrung gab, war Er für die Menschen das personifizierte Wort. Wenn Er begann, die Menschen zu führen, erfuhren sie die strahlende Form des Meisters. Er lässt die Seele eintauchen in den mächtigen Ozean Seiner überströmenden Gnade und führt sie durch flutendes Licht der Gottheit entgegen. Das ist Seine Aufgabe. So bringt Er uns zum Ursprung zurück, und hier verlieren wir unsere Identität.3
"Wie kann man mit dem Meister in Verbindung kommen und sich über das Körperbewusstsein erheben?" Solange ihr diese Verbindung nicht erhalten habt, sollt ihr niemandem Glauben schenken. Es gibt Abertausende von 'Meistern' – wem wollt ihr glauben? Alle nehmen für sich in Anspruch, Meister zu sein. Derjenige aber, der die praktische Erfahrung gibt, ist der Diener des Meisters. Er wird sich nie als Meister bezeichnen.
Ihr braucht also die Verbindung. Sie ist ein Geschenk, mit dem euch der Meister segnet. Sucht nicht nach dem Meister, sondern betet um die Verbindung, bittet um Seine Gnade. Er ist in euch, Er wird alles für euch bereiten. Ein Blinder kann nicht auf die Suche gehen; der, der sieht, wird euch finden.
Wie könnt ihr also einen Meister finden? Trägt er etwas auf der Stirn geschrieben? Im Guru Granth Sahib steht: "Die, die sich selbst Meister nennen, sind niemals Meister." Selbst unser Meister, selbst die vollkommenen Meister sagten von sich, sie seien Sünder. Sie nannten sich Sünder, die nur durch die Hilfe ihres Meisters zu wahren Menschen wurden.
Einmal kam jemand zu mir und erzählte mir viele Dinge; er kannte den theoretischen Aspekt des Lebens. Er sagte: "Ich bin bereit (für die Initiation)." Doch wer sagt, er sei bereit, ist es ganz sicher nicht. Ich sagte ihm: "In sechs Monaten kannst du die Erfahrung erhalten." Er war deshalb nach Indien gekommen. Ich erklärte ihm, was eine wirkliche Erfahrung ist und dass man dazu jemanden braucht, der fähig ist, einen durch das Dritte Auge zurückzuziehen. Diesen Vorgang setzte ich ihm in allen Einzelheiten auseinander und sagte: "Nun gehe und suche nach einem Meister, (der dir diese Erfahrung geben kann)." Er ging, und nach drei Monaten kam er zurück. Er war bei vielen Meistern gewesen, aber jeder sagte: "Diese Erfahrung kann man nicht bei der ersten Meditationssitzung erhalten, dafür ist jahrelange Meditation notwendig." Darauf sagte ich zu ihm: "Jetzt kannst du die Erfahrung haben – setz dich in Meditation." Und er bekam die Erfahrung.
Das ist allein Meisters Verdienst. Wie kann sich ein Diener 'Meister' nennen, wenn er weiß und sieht, dass sein Meister wirkt, dass sein Meister durch ihn arbeitet? Wie kann er sich dann für den Meister halten? Der Meister ist die Christuskraft, Er ist die Kraft, die bereits in euch ist, und dieselbe Kraft wirkt auch im Meister. Mit ihr müssen wir in Verbindung kommen. Nun gibt es Tausende, Hunderttausende, die sich Meister nennen, aber in der Lehre heißt es, dass man nicht einmal einen in einer Million und vielleicht einen unter einer Milliarde Menschen finden kann. Wie könnt ihr diesen einen erkennen, wenn es nur einen in einer Milliarde gibt? Das ist ein Problem in der Welt geworden. Seit Jahren sage ich: "Wer diese Erfahrung nirgendwo bekommen kann, soll kommen, jeder kann sie erhalten." Auch beim Tod erhält man Meisters Hilfe. Die, die den Körper verlassen, sagen voraus, dass sie gehen werden. Was brauchen wir mehr? Das ist die Lösung unserer Probleme.
Ich habe heute nicht so viel über die höheren Werte des Lebens gesprochen, weil die Zeit zu kurz war. In Meisters Büchern kann man darüber mehr lesen. Es gibt dort wunderbare Hinweise, Er war ein Praktiker. Die Theorie entstand aus der Praxis, nicht die Praxis aus der Theorie. Ihr braucht die Erfahrung.
Wer ist nun der Meister? Die strahlende Form des Meisters im Inneren ist der Meister. Die Meister der höchsten Ordnung sagen alle dasselbe – dass die strahlende Form des Meisters im Innern der Meister ist. Wer fähig ist, euch eine Verbindung mit dieser strahlenden Form im Innern zu geben, ist der Meister, aber selbst dann wird er niemals von sich sagen, dass er der Meister ist.
Ich sage euch, diese sogenannten Meister arbeiten für sich selbst. Gibt es jemanden, der für Ihn, für Gott arbeitet? In den Heiligen Schriften steht: "Gibt es einen, der für Gott arbeitet, der Seine Arbeit tut?" Die Menschen arbeiten für sich selbst. Für den aber, der Gottes Arbeit tut, wirkt Gottes Gnade.
Ich sehe meinen Vater überall wirken, in jedem einzelnen. Wenn die Initiation gegeben wird, vollbringt Er bei jedem ein wundervolles Werk. Er sagte zu mir: "Deine Aufgabe ist die Arbeit im Äußeren, meine die im Inneren." Wie wunderbar ist das!
Die Welt ist von Problemen betroffen, die durch die (sogenannten) Meister kommen. Niemals hat ein kompetenter Meister eine Religion gegründet. Eine Religion entstand immer erst nach dem Weggang der Meister durch ihre Anhänger, die dann einen Glauben gründeten. Nun entstehen immer mehr Religionen, von Tag zu Tag schafft man neue Spaltungen. Die Probleme werden immer mehr, nicht weniger. Jeder sagt, sein Meister sei der richtige, sein Meister sei größer, sein Meister sei höher – aber niemand sagt: "Gott ist größer." Es scheint, als habe diese Kraft uns ganz und gar verlassen. Wir setzen uns nicht für die Gotteskraft ein – sondern arbeiten für die physischen Meister. Was hier geschieht, ist ein großer Rückschlag. Die Menschen werden von den sogenannten Meistern fehlgeleitet. Die, die behaupten, Meister zu sein, sind es niemals. Nur aus dem Ego heraus kann man sagen, man sei ein Meister. Es ist das Ego, das in ihnen wirkt und sie behaupten lässt, Meister zu sein.
"Wie ist es mit Erfahrungen von Licht ohne Initiation?"
Das hängt vom Hintergrund ab. Aber ohne die Aufmerksamkeit des Meisters kann auch das negative Auswirkungen haben. Ihr braucht Führung. Im Körper herrscht tiefe Dunkelheit. Ohne das heilige Licht kann man nicht vorankommen. Dann gibt es eine Ebene, wo die Seele in ihrem eigenen Licht leuchtet, das dem Licht von sechzehn Sonnen entspricht, und doch herrscht dort ohne den Meister tiefste Dunkelheit. Das Licht, das man sieht, wenn man (das Tor) am Dritten Auge betritt und das Dritte Auge geöffnet wird, ist das heilige Licht, und dieses Licht zeigt uns den Weg.
Das Licht jedoch, das unterhalb des Sitzes der Seele zu sehen ist, ist negativ. Es führt nur nach unten in den Körper, und die Erfahrungen, die wir durch dieses Licht machen können, sind Illusionen. Werden wir aber (im Geist) wiedergeboren, führt uns dieses Licht im Innern. Wann wird man von neuem geboren? Wenn man sich über die Ebene der Sinne erhebt und das Dritte Auge geöffnet wird – im selben Augenblick erstrahlt das Licht im Innern. Das ist das heilige Licht, das eine wunderbare Wirkung hat.
"Er meint, ob man nicht erst seinen Körper und seine Gefühle kennenlernen müsse, und er denkt auch, es sei gefährlich, sich über das Körperbewusstsein erheben zu wollen, man könnte dadurch vielleicht verrückt werden."
Wenn man im Körper ist, kann man den Verstand verlieren, aber wenn man den Körper verlässt, verliert man ihn nicht. Wer ist verrückt? Wer nicht bewusst ist. Mit dieser Lehre, die ich Ihnen dargelegt habe, ist alles über das Bewusstsein erklärt worden, und wie man das Gemüt, den Verstand und die nach außen gehenden Sinne des Gemüts zurücklassen kann – worin liegt dann das Problem? Wie kann es dann noch Probleme des Gemüts geben? Man erhebt sich über diese Probleme – und darin liegt Leben. Man wird verrückt, wenn man nicht bewusst ist. Wird man aber bewusst, ist man nicht länger krank.
Zu wem beten Sie, wenn Sie ein Problem haben? Zum Überselbst – Gott. Was wird geschehen, wenn Sie mit diesem Überselbst in Verbindung kommen? Das Überselbst ist Wirklichkeit, und alle Ihre Probleme werden sich lösen, wenn Sie mit dieser Kraft in Berührung kommen. Wie kann man das erkennen? Das ist nichts Weltliches, es hat nichts mit dem Körper zu tun. Es ist etwas völlig anderes. Es betrifft unmittelbar unser Selbst. Versuchen Sie zu verstehen und lesen Sie mehr Heilige Schriften, auch die Bibel. Halten Sie Kontakt mit denen, die das Rätsel des Todes gelöst haben. Nur dann können Sie es verstehen. Das ist nichts Weltliches, es ist über der Ebene der Welt. Wenn man verrückt ist, ist man blind, aber wenn das Auge geöffnet wird – was für ein Unterschied! Es ist ein Unterschied wie Himmel und Erde.
Sie können tausend Fragen stellen, und die Antwort wird kommen, denn Sie selbst sind die Quelle für die Antwort. Die Wirklichkeit liegt in jedem selbst, man muss einfach nur mit ihr in Verbindung kommen, und das ist kein Problem. Aber Sie müssen erst noch viele Dinge verstehen. Das, worüber jetzt gesprochen wurde, ist nur der Anfang. Wenn Sie die höheren Werte des Lebens verstanden haben, brauchen Sie nicht zu versuchen, die Initiation zu erhalten, denn wenn Sie die höheren Werte des Lebens wirklich kennen, werden Sie um die Initiation weinen.
Solche Menschen sollten zur Initiation kommen – die die höheren Werte des Lebens verwirklicht haben. Sie lösen das Rätsel des Todes für sich und arbeiten für Tausende, sie können das Leben tausender Menschen retten, denn dann wird euer Geist, eure Seele in der Welt wirken. Jetzt hat sich das Gemüt mit der Welt identifiziert, wenn aber die Seele beginnt, in der Welt zu wirken, arbeitet man für andere, wird man anderen helfen.
Spiritualität wird nicht gelehrt, sondern aufgefangen. Sie können die Initiation nicht jetzt sofort erhalten, auch nach kurzer Zeit nicht. Sie müssen sich noch über viele Dinge klar werden. Sie haben schon ein wenig von der Berauschung gefühlt, aber Sie brauchen noch mehr davon. Wenn man diese Dinge erfährt, ist man berauscht, auch ohne die Initiation erhält man einige Tropfen dieser Berauschung. Das wird eine wunderbare Wirkung haben und Ihnen auf ewig Leben geben. Initiation ist etwas anderes. Wenn Sie allein schon die höheren Werte des Lebens kennen und sich selbst prüfen, werden Sie zu einem wunderbaren Menschen in der Welt werden. Vergessen Sie zunächst den Meister und die Initiation. Zuerst sollten Sie sich entwickeln. Meister sagte: "Reformer werden gesucht, die nicht andere, sondern sich selbst reformieren." Das möchte ich Ihnen ans Herz legen: In jedem von uns sind die höheren Werte des Lebens angelegt. Wenn wir den besten Gebrauch davon machen, können wir zu (wirklichen) Menschen (in der Welt) werden, und dann erst ist die Verbindung (mit der Gotteskraft) möglich, nicht vorher. Es ist möglich, jeder kann sie erhalten, aber nur, wenn er bereit ist. Man kann es nicht an einem Tag erreichen. Je empfänglicher man wird, desto leichter kann man (die Verbindung) erhalten. Wenn man sein ganzes Leben lang nicht empfänglich wird, wird einem die Gotteskraft nicht helfen können. Man muss dafür empfänglich sein. Wie wäre es sonst möglich? Hier gelten andere Regeln, es ist etwas, was nicht aufgezwungen werden kann. Es ist Ihr Erbe, das Sie wiedererlangen müssen.4
"Hat man ohne Initiation nicht so viel Schutz und Liebe von Meister?"
Nein, Du kannst beides ganz sicher erhalten. Es kommt auf dich an, was Meister dir bedeutet. Manche Menschen können auch nach der Initiation Meisters volle Liebe nicht spüren. Es liegt an (jedem) einzelnen, was Meister für ihn bedeutet. Ihr wisst, Meister selbst erhielt (die Verbindung) mit dieser Kraft direkt, es war Seine Erfahrung. Er betete zur Gotteskraft, ihm direkt zu erscheinen und ihm Ihren wundervollen Anblick im Innern zu gewähren, und es wurde ihm erfüllt. Es ist eine Frage der Sehnsucht. Wer immer nach Ihm verlangt, zu dem kommt Er. Er braucht nicht von außen zu kommen, denn Er ist bereits in uns. Meister sagte: "Es gibt keine Nichtinitiierten in der Welt!" Doch wer (diese Verbindung) auf diese Weise (direkt) erhalten konnte, besaß besondere Eigenschaften. Noch etwas: Meister möchte umfassendes rechtes Verstehen überall hinbringen. Die Menschen mit rechtem Verstehen werden zusammenfinden. Sie können die gleichgültige Haltung der Welt nicht ertragen. Diese Lehre befasst sich also mit dem rechten Verstehen. Wer damit beschenkt worden ist, braucht nicht besorgt zu sein, denn er ist bereits mit Ihm verbunden, auch wenn er irgendwo entfernt in der Welt lebt. Viele Ereignisse zu Meisters Zeit und nach Seinem physischen Weggang zeugen davon.5
Meister hatte Liebe für alle Menschen, und Seine Lehre strahlt das aus. Wer Meister zusah, erkannte, wie (liebevoll) Er zu den Menschen war.
So ist die Reise zurück in die Heimat die Fahrt in einem Zug, wo die Reisenden zusammensitzen und sich liebevoll unterhalten. Selbst wenn einer hier oder dort aussteigt, haben sie Sympathie für einander. Um das Ziel zu erreichen, unsere wahre, höchste Bestimmung, ist es unbedingt notwendig, in einer Klasse (gemeinsam) zu lernen.
"Ist diese Art der Meditation, von der du gesprochen hast, erst nach der Initiation möglich?"
Ja – oder sonst muss es Meisters direkte Gnade sein. Wir brauchen Meisters Schutz. Wenn Er euch eine direkte Verbindung gibt, ist trotzdem Sein Schutz notwendig. Denn ohne Initiation könnt ihr dem Einflussbereich der negativen Kraft nicht entkommen. Beides liegt dicht beieinander: Die negative Kraft ist nicht weit entfernt und die positive Kraft auch nicht. Das Gemüt und die Seele – beide wohnen im Körper.
"Wann weiß man, dass man initiiert ist?"
Es gibt unabänderliche Voraussetzungen für die Meditation. Wenn ihr sie erfüllt, erhaltet ihr es. Wenn Meister auch jemanden bevollmächtigt hat (die Initiationsanweisungen zu geben), ist es dennoch Seine Arbeit. Meister tut sie.
Wenn jemand initiiert wurde, sollte er die Initiation auch annehmen, denn durch sie kann ihm geholfen werden. Ein wahrer Satsangi ist der, der zum bewussten Mitarbeiter am göttlichen Plan wurde. Ihr wisst, wenn man initiiert wurde, übernimmt Meister das Karma des Schülers, dann ist Er für uns verantwortlich. Wir müssen uns also so vorbereiten, dass wir auserwählt werden können.
Wenn ihr die Initiation erhalten habt, sollt ihr wissen, dass ihr zu Meister gehört und nicht zur Welt. Dann seid ihr initiiert! Es ist ein eindeutiger Beweis, denn ihr habt eine Erfahrung erhalten, mit der ihr beginnen könnt. Was wollt ihr mehr? Meister gibt jedem etwas, mit dem er anfangen kann. Das bedeutet Initiation. Wenn ihr zu einem sogenannten Meister geht und nichts erhaltet, ist es keine Initiation. Initiation bedeutet, mit dem Licht und Tonprinzip im Inneren in Verbindung zu kommen.6
Meister hat gesagt: "Niemand wird euch so lieben, wie ich es getan habe", warum also zu jemandem anderen gehen (nachdem Meister den Körper verlassen hat)?
Ja, das ist richtig. Alles, was wir euch sagen, ist richtig. Wir sagten euch immer, dass Meister uns nicht verlassen hat. Wir müssen es einfach tun. 1976 war ich in Mexico, bei der dortigen Gruppenleiterin. Ich sagte zu ihr: "Was ist mit Meisters Schülern? Machst du Satsang?" Ja, sie hielt Satsang. "Welche Erfahrungen haben sie?" "Ich gebe keine Anweisungen zur Meditation", erwiderte sie. "Es ist richtig, dass du nicht weiterhin die Initiation gibst, aber was ist mit der Meditation?" "Ich fürchte mich davor und möchte es nicht tun." Ich sagte zu ihr: "Schrieb Meister dir einen Brief –'Ich verlasse den Körper, höre auf zu arbeiten?'" Sie antwortete: "Nein." Ich sagte: "Meister ließ mich wissen: 'Ich habe nicht den Körper verlassen und ich werde ihn nicht verlassen. Meine Arbeit wird weitergehen.'Also folge meinem Rat und arbeite wieder! Dies sind nicht meine Worte, sie kommen von Meister." Sie sagte: "Nein, ich werde es nicht tun." Dann sagte ich: "Wenn du es nicht tun willst, werde ich es tun."
Es waren vierundzwanzig Menschen anwesend, und ich sagte zu ihnen: "Ihr habt die Anweisungen von Meister, lasst uns in Meditation sitzen." Drei konnten schwaches Licht sehen. Alle anderen hatten keine Erfahrungen. Anschließend fragte ich jeden von ihnen: "Was ist dein Problem?", und jeder sagte, was für Schwierigkeiten er (beim Meditieren) hatte – "Ich kann mich nicht konzentrieren usw." Am nächsten Tag, zur selben Zeit, kamen viel mehr Leute. Drei oder vier sahen schwaches Licht, alle anderen erhielten gute Erfahrungen. Einige sahen den Mond oder die Sonne. Sie waren alle alte Initiierte, die diese Erfahrungen erhielten. Es war viel Gnade von Meister zu spüren. Am nächsten Tag kamen ungefähr siebzig Personen, und ich sagte zur Gruppenleiterin: "Meister ist der Handelnde, nicht du. Du hast Pflichten bekommen und mußt Meisters Anweisungen befolgen. Jetzt ist die Zeit dazu. Meister hat dir nie die Anweisung gegeben, mit der Arbeit aufzuhören, vergiss das nie, mach weiter! Wenn du es tust, dann wird Meister Seine volle Aufmerksamkeit geben, sei unbesorgt und beginne mit der Arbeit. Du bist nicht einmal ein Mittler, Er ist alles, Er ist der Ausführende." Sie sagte, sie hätte zu große Bedenken. Ich sagte zu ihr: "Wenn Meister Seine Arbeit direkt ausführt, dann besteht keine Notwendigkeit (eines physischen Meisters). Er kann die Karmas der ganzen Welt abwickeln und jeden zurücknehmen. Es ist ein Gesetz. Er braucht einige Menschen (die für Ihn arbeiten). Er hat Seine Hände schon vervielfacht. Er möchte Seine Arbeit nicht einstellen. Warum möchtest du dann damit aufhören?" Ich erzählte ihr sehr vieles, aber es ging nicht in ihr Herz. Dann kamen viele Leute, und es waren viele Neue darunter. Ich sagte, alle sollten meditieren. Auch ein Junge von elf oder zwölf Jahren war hier. Er konnte keinen freien Platz mehr bekommen, denn es waren ungefähr siebzig Leute zur Meditation gekommen. So setzte er sich an die Tür. Ich fragte alle nach den Ergebnissen, und dabei zeigte es sich, dass alle wundervolle Erfahrungen hatten. Anschließend fragte ich den Jungen, ob er denn keine Erfahrung erhalten habe. Er antwortete: "Nein, ich erhielt keine Erfahrung, aber ich sah Meister mit offenen Augen. Meister ging durch die Tür, vor der ich saß, und Seine Füße berührten meine Knie. Meister ging dann von hier aus dort hinüber und berührte die Stirn der alten Dame, die hier sitzt." Diese Frau war nicht initiiert. Ich sagte zu ihr: "Hattest du eine Erfahrung?" Sie antwortete: "Ja, es war so, dass ich zuerst nur Dunkelheit sah, dann sah ich den Himmel, aber ich konnte mich nicht konzentrieren." Ich fragte sie: "Und was geschah dann?" Sie sagte: "Ich sah die Sterne, den Mond, aber ich konnte mich nicht konzentrieren. Ich bin sehr unglücklich, dass ich mich nicht konzentrieren konnte." Ich fragte sie, was dann geschah: Sie sah die Sonne, aber sie konnte sich nicht konzentrieren. Ich sagte zu ihr: "Ja, und dann kam Meister, und du konntest nicht mit Ihm sprechen?" "Ja, ja, genau so war es!" Ich fragte sie: "Hast du Meister die ganze Zeit hier gesehen?" Sie antwortete: "Ja, als die Meditation begann, war Meister sofort da. Er war immer anwesend. Er berührte jemandes Stirn – es war ein Mann." Dieser Mann erzählte, zuerst sei nicht Meister zu ihm gekommen, sondern er sah die Gruppenleiterin. "Sie lächelte, und dann konnte ich nicht mehr sie sehen, sondern nur noch Meister. Sie wurde eins mit Meister." Ich fragte die Gruppenleiterin: "Ist diese Erfahrung richtig?" Sie antwortete: "Ja, sie ist richtig, ich werde in Zukunft weitermachen."7 Sant Kirpal Singh war eine Persönlichkeit, die bereits bei der ersten Meditationssitzung eine Erfahrung gab. Und es ist Sein Verdienst, wenn es auch jetzt bei der ersten Meditationssitzung möglich ist, so wie früher. Durch Sein Versprechen, durch die Garantie, die Er gegeben hat, ist es möglich. Sein Werk geht weiter, es dient jedem. Es gibt einen Meister für die ganze Menschheit, und das ist das Wort im Inneren. Wenn ein Meister im menschlichen Pol wirkt und euch über das Körperbewusstsein erhebt, und euer Drittes Auge öffnet, dann erkennt ihr, dass Er das fleischgewordene Wort ist. Wenn Er euch im Inneren auf den höheren Ebenen zu führen beginnt, seht ihr, dass Er die strahlende Gestalt des Meisters ist. Er lässt eure Seele in den Ozean der Gnade eintauchen, ihr durchquert den Ozean, und Er führt euch durch das strahlende Licht nach Hause zurück. Das ist Seine Arbeit. Es ist eine gewaltige Aufgabe, doch für einen, der kompetent ist, ist es einfach. Er erfüllt diese Aufgabe auf wundervolle Art. Das ist Seine Arbeit, Er führt sie aus, und ich sage euch, Er kommt für alle Menschen. Aber niemals würde Er sagen, dass Er ein Meister ist. Diejenigen, die behaupten, Meister zu sein, sind es niemals.
Der Eine, der euch eine Erfahrung geben kann, ist ein Diener Gottes, Er ist der Diener seines Meisters. Wenn ihr wisst, dass euer Vater wirkt, dass Er alles getan hat, würdet ihr niemals sagen: "Es ist meine Arbeit." Dann sagt ihr: "Mein Vater hat es bewirkt." Wer also sieht, dass sein Vater alles tut, sagt niemals, dass er es tut. Es ist eine universale Lehre, und eure Verbindung mit der Gotteskraft ist direkt und unabhängig. Wenn euch diese Verbindung gegeben wird, ist es ein Segen.8
1 Tape 52/88 - 17.07.88 – 2 Tape 40/88 - 10.07.88 – 3 Tape 41/88 - 10.07.88 4 Tape 43/88 - 11.07.88 – 5 Tape 28/88 - 03.07.88 – 6 Tape 29/88 - 03.07.88 7 Tape 33/86 - 27.07.86 – 8 Tape 43/88 - 11.07.88
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