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Home Mrs. Biji Surinder Kaur Das Gebet - ein Gespräch zwischen Meister und der Seele
Das Gebet - ein Gespräch zwischen Meister und der Seele

Auszug aus einem Vortrag, gehalten von Mrs. Biji Surinder Kaur, 14. Juli 2002

Wir alle, Brüder und Schwestern, sind hier, um in der Erinnerung an Meister zu sein und um Meisters Liebe willen. Wir sitzen hier in den Strahlen Seiner Sonne.

Nur der kann den Parshad des Meisters (Sein Geschenk) preisen, der ihn von Meister erhält, der von Meister die Gnade erhält. Erlangt man den Anblick des Gurus im Innern, sind alle Schleier, alle Hüllen, die die Seele umgeben, beseitigt. Selbst die Meisterkraft betet für uns: "Ich möchte das Gesicht meiner Kinder sehen, denn seit Zeitaltern sind sie weit entfernt von mir." Wir sollten also Sehnsucht haben, unserem Vater, Gott, zu begegnen, so wie mich gestern ein Bruder fragte: "Wie sieht das wahre Gesicht meines Vaters aus?" Der Sewak, der  in Sat Lokh wirkt, er ist unser Herr. Er gibt uns Stärke durch den Strom Seines Shabd. Er setzt immer intensive Bemühungen ein, um Seinem Kind etwas zu geben und seinen Wunsch zu erfüllen. Nur in Seinem (inneren) Ton, in Seinem (inneren) Licht, können wir das Auge unseres Vaters sehen.

Er achtet immer darauf, wie der Schüler betet, dann gibt Er den Schauer Seiner Gnade. Das kann Er aber nur, wenn wir wahre Hingabe an Ihn, wahren Glauben und ein aufrichtiges Herz  Ihm gegenüber haben.

Meister betet für die Seele: "Gott, töte nicht den, der bereits im Trennungsschmerz starb, halte die Seele nicht getrennt von Dir, gib ihr den Schauer Deiner Gnade."  Dieses Gebet sieht der  innere Ehemann, Er erhört unser Gebet. Wenn Er den Schauer Seiner Gnade gibt, kann Er all die Kritik und das Feuer, das wir in uns haben und mit dem wir auch andere verbrennen, beenden. Wenn wir uns mit Hilfe Seiner Gnade in Hingabe entwickeln, bleibt unsere Seele  immer bewusst.

Die Ergebenen legen ihre Lebensschnur in die Hand ihres Meisters. Wenn wir diese drei Dinge – Körper, Gemüt und alles, was wir haben – Meister übergeben, lebt unsere Seele in Seiner Berauschung. Dann ergreift die Meisterkraft von innen die (Lebens)schnur ihres Gurmukh oder Ergebenen, und damit geht die Seele im inneren Ozean auf. Dann löscht Er selbst den Durst Seines Gurmukh und Seines Gurusikh.

Guru Nanak Dev Ji schrieb in Seinen Schriften über diese Welt: "O Gott, zermahle nicht meine Seelen, so wie die beiden Mühlsteine die Körner zermahlen." Wenn wir ständig mit dem Zapfen verbunden bleiben, der sich in der Mitte der beiden Mahlsteine befindet, das bedeutet, wenn unser Gesicht unserem Meister zugewandt ist, gibt es keine Kraft, die uns von Ihm trennen kann, und Er wird nicht zulassen, dass wir irgendein Problem bekommen.

So wie Meister über Seinen Diener sagte: "Töte nicht den, der bereits durch den Trennungsschmerz starb." Dann sagt Meister weiter: "Ich werde nicht zulassen, dass auch nur  ein heißer Wind mein Kind erreicht." Wie sorgt der Meister für Seinen Gurusikh, Seinen Ergebenen oder Gurmukh? Er nimmt jeden heißen Wind der Welt auf sich und gibt Seinem Schüler Kühle, das bedeutet, Er trägt alle Schwierigkeiten selbst und schenkt dem Schüler Glück. Wir sollten sehen, unter welch (schwierigen) Umständen Meister für Seinen Schüler sorgt, wir sollten wissen, wie Er uns in Seiner Festung in Sicherheit bringt. Er gab uns eine solch wunderbare Festung, und rund um die Festung sorgt Er (für alles). Er erlaubt nicht, dass irgendein Problem oder ein heißer Wind Sein Kind trifft.

Mit Brahm Shakti gibt Er dem Körper Farbe. Die Kraft, die von unserer inneren Heimat kommt, ist das Tor zu unserer Festung. Er ist das Licht dieses Dschungels (dieses Körpers), und Er sieht uns immer mit Hilfe Seines Shabd, Seines Lichts, Seines Tons. So wie Bhaji immer sagte: "Wenn wir Meisters Namen aussprechen oder Ihn preisen wollen, sollten wir unser Gesicht mit Rosenwasser waschen.

Der Guru gibt mit Hilfe Seines Shabd und des Tonstroms der Seele durch das Dritte Auge Kraft, damit sie auf dem Weg nicht ausgeraubt wird. Der Guru ist der Kapitän unserer inneren Bereiche und Er zeigt uns immer den Weg. Die Aufmerksamkeit, Surat, ist die Königin des Himmels und hilft der Seele immer, zu den Füßen des Meisters zu kommen. Allein Meisters Strom (von Naam) wirkt in der Seele, und mit Seinem Licht zeigt Er der Seele ständig den Weg, Er zeigt ihr, wohin sie gekommen ist, wo sie anhalten muss und wo sie weitergehen soll. Mit Seinem eigenen Licht hilft der Guru der Seele, alle Ebenen zu durchqueren.

Die Allmächtige Kraft ist wie ein Arzt. Der Arzt gibt uns eine Dosis Medizin und sorgt für den Körper, damit darin alles bereinigt ist. Genauso gibt uns Meister eine Dosis von Naam und kümmert sich beständig um unsere Seele. Mit einem Tropfen Seines Nektars und mit Seiner Kraft bringt Er uns durch alle Ebenen hindurch. Er bringt uns nach Triloki, wo man nur dem Klang dieses Bereichs lauscht und alles andere vergisst. Unser Vater selbst ist der König von Triloki. Um Ihn zu sehen, muss man zur höchsten Königin werden. Er gab uns die Kraft, und nur wenn wir diese Kraft erhalten, können wir in Sein Schiff steigen. Wir sind alle Seine Kinder.

Wenn wir Sehnsucht nach der Meisterkraft haben, die Sehnsucht, Ihn zu sehen, erhebt sich auch in Ihm dieselbe Sehnsucht, das Kind zu sehen, das seit Zeitaltern von seinem Vater getrennt ist. Dann sendet Meister einen Strom vom Satpurusha, Seine Kraft, in uns hinein, und wir sehen das Licht. Mit Hilfe des Stroms von Naam offenbart auch Er sich in uns. Dann schaut Er in Seiner Shabd Form auf alle Seine Kinder und gibt ihnen allen Seine Gnade.

Er ist der Eine, der Einzige. Er allein ist es, der alles in unserem Leben bewirkt. Die Stimme des Herrn ist immer dieselbe, sie wirkt hier in der physischen Welt und auf den höheren Ebenen, und in Seiner Stimme ist der eine Nektar, das eine Naam enthalten, und damit kann Er in vielen wirken. Shabd und der Tonstrom schenken beide der Seele Bewusstsein, sie sind auch die Wurzel des Bewusstseins, das uns Kraft gibt. Wir geben Sein Wissen mit unserer Stimme weiter, aber es ist allein Seine Kraft, die darin enthalten ist. Im wahren Bani des Meisters (Seinem inneren Wort) und im Tonstrom liegt die gleiche Kraft von Ihm, und Er ist in allem aufgegangen, im Shabd, im Licht, im inneren Bani.

Da unser Vater so viel Kraft und Licht in Seinem Haus besitzt, gibt Er Seinen Kindern in dieser Welt das Licht und die Kraft. Er achtet beständig von oben, von der höheren Ebene aus, auf Sein Kind und schaut, in welchem Zustand Sein Kind ist.

Die Mahapurushas sind auf einer solchen Ebene im Innern, wo das Bani der Wahrheit ist. Sie selbst bringen es hervor, sie selbst betrachten es und zeigen es uns. Mit der Gnade, der Farbe des inneren Bani schenkte Er uns ein kostbares Kleid, nämlich diesen Körper. Er selbst sorgt  für den, dem Er dieses kostbare Kleid mit Hilfe der Farbe Seines Naam gab, das bedeutet, dass Er selbst verantwortlich ist. In Seiner strahlenden Form weilt Er immer in den Ergebenen, damit das kostbare Kleid, das sie tragen, nicht von Maya und den Bindungen an diese Welt beschmutzt wird.

Das Haus unseres Vaters ist weit von uns entfernt, und es kann sehr schwierig sein, Ihm zu begegnen. Meister sagte: "O Mensch, ohne Naam, ohne Hingabe, könnt ihr in dieser Welt von Maya ertrinken, und es wird schwierig für euch sein, hinüber zu gelangen." Ihr braucht den Darshan des Meisters, und mit dem Strom Seiner Kraft könnt ihr reisen und diese Welt verlassen.
Es ist eine sehr traurige Geschichte, dass Er uns ein solches Licht gab, Er ein solches Licht in uns hineinlegte, und wir immer noch diesem Licht den Rücken zuwenden. Er segnete uns mit der inneren Berauschung, und heute ist nichts mehr von dieser Berauschung in euch. Meister schaut von innen, Er schaut tief in uns hinein und sieht, wie unser Zustand ist, wie Er die Seele erreichen und aus dem Netz befreien kann. Tausend weltliche Farben können wir erlangt haben, aber Er ist nicht zufrieden mit der äußeren Farbe. Er ist nicht glücklich, solange wir nicht mit der Hilfe von Naam, Sahaj Bhakti erlangt haben. Wenn wir im Strom von Naam sitzen, öffnet Er das Tor zu Seinem Schatz. Wenn wir keine intensiven Bemühungen (in der Meditation mit Hilfe von) Naam einsetzen und wieder beginnen, nur auf der Ebene des Körpers zu leben, schließt Er langsam, langsam wieder das Tor. Dann wird das Tor immer schwerer. Wenn wir zu sehr in diese Welt verstrickt sind, schließt Er das Tor, und wir stehen dann noch mehr unter dem Einfluss des Gemüts.

Nur ein ganz seltener Gurmukh oder Ergebener, kann diese Kostbarkeiten erlangen, weil er das Geheimnis Seines Vaters kennt. Unser Vater kann nicht zufrieden sein mit dem äußeren Spiel, solange wir nicht das innere Spiel mit Ihm spielen. Solange wir unser (inneres) Auge nicht öffnen können, erlangen wir nicht das Bewusstsein, wir können unser Inneres nicht sehen. Wenn wir einmal Seine Größe erfahren, erkennen wir, von welcher Schönheit Er ist, und das in beiden Welten. Er kam physisch (in diese Welt), eine solche Kraft ist bei uns, Er war unser Vater, mit dem wir unsere Zeit verbrachten. Heute erscheint uns diese Zeit wie ein Traum.

Wenn wir intensive Bemühungen (in der Meditation mit Hilfe von) Naam einsetzen, ist es  durch Seine Kraft einfach, zu sehen, was gut und was schlecht ist, das heißt, man kann unterscheiden. Wenn das Auge unseres Herzens sieht, überschreitet es das Gemüt, dann können wir die inneren Ebenen sehen. Die Sadhus oder Heiligen nennen es das "Gabi-Auge", das bedeutet, das Auge, das alles sieht, was wir außen tun, aber auch unseren inneren Zustand. Unsere Seele ist von so vielen Umhüllungen umgeben, sie ist so sehr verhüllt durch äußere Hüllen, dass es für andere außer Meister manchmal schwierig ist, sie wahrzunehmen. Der Meister kommt von Sahaj Kar, dem Ort von Sahaj, und Er bringt uns dazu, im Sahaj Samadhi (zu meditieren), dann erst kann Er zu uns kommen. Nur wenn Er unser Drittes Auge öffnet, und sich mit unserem inneren Auge unser innerer Weg öffnet, sind wir fähig, die Ebene von Sach Khand zu sehen. Wenn wir an einen solchen Ort gelangen, geht unsere Seele im Pir, im Meister, auf. Dort wird dem Heiligen (der Seele, die diesen Stand erreicht hat) vom Meister das (innere) gefärbte Kleid gegeben. Nur der, dem Er dieses innere Kleid gab, ist beständig berauscht in Ihm, er legt dann das äußere Kleid ab und empfängt das innere Kleid. Wenn wir Triloki erreichen, ist dort der Strom von Bhakti so stark, dass man diese physische Welt vergisst. Dann lebt die Seele zwar in dieser Welt, aber sie schwimmt in der Berauschung des Meisters.
Tulsi Sahib beschrieb den Weg zu Meisters Haus in seinem Bani (in seinen Schriften). Tulsi Sahib sagte, dass Er das innere Tor geöffnet habe, das Tor von Daswan Dwar, um das (innere) Wasser in diese physische Welt zu bringen. Dann ist es für die Seele sehr einfach, mit dieser (inneren) Farbe gefärbt zu werden, denn dann erhält man dieses Wasser direkt von innen. Eine Seele, die immer berauscht ist, indem sie Bhajan und Simran ausführt, kann nie in dieser Welt ertrinken. Wenn die Seele Simran wiederholt, kann sie selbst den inneren Weg sehen und auch, wo sie schließlich hingehen wird. Aufgrund unseres Pralabdh Karmas kamen wir in diese Welt, manchmal sind wir glücklich, manchmal traurig, in Wirklichkeit aber ist unsere Seele nie glücklich. Wir können jemanden äußerlich nachahmen, aber wir können nicht die inneren Dinge von jemandem kopieren um, Meister zu erreichen.

Lebt man im Strom von Naam, kann man nicht nur selbst ein Bad darin nehmen, sondern auch die, die man liebt, können ein wenig Parshad erhalten. Dies ist aber nur möglich, wenn jemand vollkommen wird, sich in Hingabe entwickelt und intensive Bemühungen (in der Meditation mit Hilfe von) Naam einsetzt.

Der Meister betete im Innern: "Was soll ich tun, damit ich im Herzen eines jeden wohnen kann?" Dann erhielt er von innen diese Antwort: "Nur die strahlende Form des Allmächtigen kann im Herz der Seelen überströmen, und sie wird (als Bindeglied) zwischen Meister und Schüler stehen."

"Es gibt keinen Garten, in dem Er nicht ist, und ich vergaß, dass ich den Gärtner (die Meisterkraft) unglücklich machte, als ich die Blumen pflückte." Das bedeutet: "Er ist überall," sagt Meister. Meister spricht dieses Gebet für sich im Schmerz der Trennung vom Allmächtigen: "Wäre ich Dir nie nahe gewesen, würde ich jetzt nicht an der Trennung leiden."  Das Kind kann böse sein auf den Vater, aber der Vater kann dem Kind nicht böse sein, eine solche Beziehung besteht zwischen Meister und Schüler.

Der Malik betet für Seine Kinder: "Du (Gott) solltest mir eine solche Berauschung geben, dass ich selbst den vollen Becher Deiner Berauschung trinke und sie auch den anderen gebe." Und die Seele weint: "Glücklich sind nur die Ergebenen, die ganz in Deinem Naam gefestigt sind, sie erhalten alles, und für mich bleibt nichts übrig, denn ich lebe immer im Gemüt und bleibe so leer." Es braucht harte Bemühungen, dadurch erhalten wir diese Farbe – nur ein Herz, das im Denken an Deine Liebe starb, (erhält es).

Es ist ein Gespräch zwischen Meister und der Seele (darüber), wie der, der Ihm nahe ist, jeden Tag den Becher voll Berauschung erhält, und die Seele (die im Gemüt lebt) leer bleibt. "Glücklich sind nur die, die immer Hari Kata, das heißt die Führung des Meisters oder das innere Bani erhalten. Sie leben in dieser physischen Welt, aber sie atmen in Dir. Selbst ihr Gemüt ist unter Deiner Kontrolle und kann solche Seelen nicht stören."

Dann ist die Beziehung zwischen Guru und Schüler so, dass Meisters Bild dem Schüler  immer vor Augen steht, es umgibt ihn außen und innen. Dann können die Ergebenen ihr eigenes Bild sehen, das Bild ihres Lebens. Ihr habt diesem Leben, diesem äußeren Kleid, eine schöne Farbe gegeben, aber (es ist) nicht für immer. Dann sagt Meister, dass ihr nur mit der Meisterkraft vereint sein solltet, damit ihr nicht von der Welt gestohlen werdet. Denn Meister färbte unser Kleid, und erst dann gab Er es uns zu tragen. Als Er Sein Kind schickte, als Er ihm dieses Kleid gab, das bedeutet, dass Er uns in die Welt schickte, küsste und liebkoste Er die Seele wie eine Mutter ihr eigenes Kind. Wenn wir eine solche Kraft finden, sollten wir Ihn ganz festhalten, damit Er uns nicht wieder entgleitet. Er schaut nicht auf hoch oder niedrig, er achtet nur auf die Liebe im Herzen der Seelen. Wie kann der, dem es vergönnt war, einen Blick auf Seinen Vater zu werfen, eine solche Kraft vergessen?

Bhaji sagte: "Als Meister Seinen Körper verließ, fühlte ich mit meiner Hand Seinen Puls, aber Er antwortete auf mein Gebet: "Sei nicht traurig, ich verlasse dich nicht. Ich bin in dir." Was Meister sagte, konnte man nicht außen hören, es war innen, und in meinem Körper war es zu hören wie (die Worte) einer heiligen Schrift, sagte Bhaji.

Meister sagte: "Ich habe euch den Weg gezeigt, die Methode, und euch eine Dosis (eine Anfangserfahrung) gegeben, und wenn ihr es auf diese Weise praktiziert, könnt ihr nach innen gehen und mir begegnen." Die Kraft, die ihr sehen wollt, ist bereits in euch aufgegangen. Wir sollten einfach versuchen an Meisters Tür zu kommen, Er aber sagt: "Ich warte bereits mit ausgebreiteten Armen, um die Seele zu empfangen." Wenn wir einmal an Seine Tür gelangen, kann Er uns ganz einfach nach innen bringen. Der Meister kann den Schüler nicht verlassen, das Kind kann den Vater verlassen, aber nicht der Vater das Kind.

Als sich damals ein Sturm für uns erhob, ein gewaltiger Sturm, das war die Zeit, als Meister den Körper verlassen hatte und der Kampf um die Meisterschaft entbrannt war, hörten wir oft von Meister: "Ihr solltet darüber stehen. Sie haben nicht die Kraft des Meisters, erhebt euch darüber." Es war so und wird immer so sein, dass es gleichzeitig sogenannte (falsche) Meister und (den kompetenten Meister) gibt.  Solche Dinge geschehen, (dass durch die, die hinter der Meisterschaft her sind, ein Kampf um die Meisterschaft entsteht) wenn die kompetenten Meister die Welt verlassen. Bhaji war in diesem Sturm sehr stark, nur weil Er Meisters Kompetenz unter Beweis stellen und den Brüdern und Schwestern den Weg zeigen wollte. Dann kam die Zeit, als Meister uns aufrüttelte und sagte: "Jetzt ist es an der Zeit, die Arbeit zu beginnen, denn die Aufmerksamkeit der Menschen geht in eine andere Richtung und viele sind dabei zu ertrinken. Wer wird ihnen helfen?" All das kam von Meister, und durch das, was Er sagte, gab Er die Kraft, es war Meisters Anweisung. Einerseits gab Er alle Gnade, andererseits war Er strikt, denn Seine Arbeit sollte begonnen werden. Als wir darum kämpften, Meisters Kompetenz zu zeigen, erschien Er und sagte: "Warum lasst ihr mich in einem kleinen Fenster stehen (warum haltet ihr mich in einem kleinen Kreis), legt offen dar, (wer ich bin) und erklärt meinen Kindern ganz offen die Kompetenz (dieser Kraft)." Dann sagte Er: "Wenn ihr meine Schönheit sehen wollt, solltet ihr nach innen schauen, und das (was ihr dort erfahren habt) solltet ihr bezeugen." Und weiter sagte Er: "Mit Seinem Shabd, Seinem Tonstrom, wird Er euch rufen, euch nahe (zu sich) bringen. Ihr solltet nur diesem Ton folgen." Er sagte: "Ihr könnt (der Meisterkraft) einfach wie einem Gärtner folgen. Der Gärtner weiß, wo er die Blumen gesät hat, folgt Ihm einfach, und am Ende wird Er euch in den Garten der Spiritualität bringen."

Nach dem 6. Februar begannen wir dann Meisters Arbeit entsprechend Seinen Anweisungen  unter dem Namen Unity of Man, und wir beteten zu Meister: "Du kannst uns in die Hölle schicken, aber unseren Kameraden sollte nichts geschehen." Damals waren wir sehr glücklich, wir gingen in den Meisterraum und saßen vor Seinem Bett, so wie wir es in Seiner (physischen) Gegenwart getan hatten, und baten Ihn: "Deine durstigen (Kinder) sitzen hier, um etwas zu erhalten. Du bist der Einzige, der ihren Durst stillen kann." Unter vielen Schwierigkeiten legten wir also den Grundstein für Unity of Man.

Als wir den Grundstein für den Sarovar legten, beteten wir zu Meister: "Bitte komm, Du brauchst nicht lange zu bleiben, aber komm, um den Grundstein für Dein Haus zu legen, um es stark zu machen, dann kannst Du wieder nach innen gehen." Ich erinnere mich genau daran, dass Bhajis Körper ganz kalt war. Er hatte sehr hohen Blutdruck, denn es war sein Wunsch, dass Er (Meister) Seine Hand auf seine (Bhajis) Hand legen sollte, und erst dann würde er den Grundstein legen. Wenn das Kind in einem solchen Zustand ist und weint,  kommt die Mutter, um das Kind an sich zu drücken.

Warum habe ich diese Worte gesprochen? Weil es viele Zentren gibt, aber es ist nur eine Kraft, ein Strom (der von Ihm ausgeht), und (ich wollte damit sagen) wie wir ganz stark die Einheit aufrecht erhalten sollten. Alle gehören zu uns, das heißt, wir gehören allen, und so können wir alle Plätze (alle Zentren) besuchen, wir können dorthin gehen und dort bleiben. Unser Vater hat uns diese Orte gegeben, damit wir uns dort aufhalten können.

Wenn ihr alle liebt entsprechend Meisters Willen, und lernt, unter Seinem Willen zu leben, wird Er immer Gnade geben. Er ist an nichts gebunden, Er kann überall Seinen Platz errichten. Als Baja Ji, gemeint ist Baba Sawan Singh, von jemandem bezüglich des Ashrams gefragt wurde, gab Er zur Antwort: "Es ist, wie wenn eine Nachtigall in der Nähe des Flusses sitzt, und niemand weiß, an welches Flussufer sie als nächstes fliegen wird." Als Meister in Bezug auf die Meisterschaft gefragt wurde, wer der nächste Meister sein werde, sagte Er: "Die Meisterschaft ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden, noch gehört sie den (physischen) Kindern, der Liebende wird nur dorthin gehen, wo das Licht des Geliebten ist." Das bedeutet, dass die Motte dorthin fliegen wird, wo das Licht ist.

Ich bete für alle und sage allen, dass Er uns sicher Kraft geben wird, wenn wir, so wie jetzt, in Seiner Liebe zusammensitzen und gemeinsam arbeiten. Wir sehen Ihn nicht, aber Er sieht jeden, und Er öffnet das Tor der Liebe, und das sollten wir aufs Beste nützen. Wenn es Meisters Wunsch ist, werden wir uns sicherlich wiedersehen.