| Die Liebe zu Gott ist der wahre Weg der Hingabe, um Meister zu begegnen |
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Auszug aus einem Vortrag, gehalten von Mrs. Biji Surinder Kaur, 4. Juli 2004, St. Gilgen, Österreich Wir alle, Brüder und Schwestern, hörten Hazurs Stimme, Seine Worte, aber wir werden uns in Sant Kirpal Singhs Turki Bani (Seinen inneren Strom der Spiritualität, in das, was Er von innen übermittelt) vertiefen. Niemand konnte die Verbindung mit dem Unsichtbaren Höchsten erlangen außer mit Hilfe des Satgurus im wahren Sangat, dort können wir die Verbindung mit Ihm erlangen....Meister sagte: "Ich werde eine Klasse ins Leben rufen, ich werde Unterricht abhalten, damit jeder Deine Farbe erhält." Damals hatte Meister Tränen in den Augen und sagte, dass Niranjan der Eine, der Einzige sei, und keiner so sein könne wie Er. Er sei der höchste Strom, der bereits von Anfang an von Ihm ausging, dieser Strom kommt von innen und er fließt auch jetzt noch. Man kann das Wissen von Gurmat, das innere Wissen, nur von innen erlangen, nicht im Äußeren. Nur der kann es erhalten, in dem immer der Ton Seines Naam erklingt. Er kann nur dann die Tugenden Seines Naam erlangen, wenn er Hingabe an Ihn entwickelt. Damit verschwinden Ego, Gebundensein und Maya. Dann steht man über Glück und Traurigkeit, wird frei von Sünden und erlangt ewigen Frieden, das wahre Leben. Nur mit der Gnade des Gurus kann der Schüler Meisters Weg erreichen, und wenn Er den inneren Vorhang wegzieht, ist eine solche Seele frei von Geburt und Tod. Man hat ein sehr gutes Schicksal, wenn man die Verbindung mit dem wahren Sangat und mit Gurmat erhält. ... Wenn unsere Augen ganz müde werden vor (Verlangen) nach Seinem Darshan, und wann immer Er Seine Gnade gibt, erhalten wir die Verbindung mit Ihm, und dann erlangen wir für immer Frieden des Gemüts. Der Ergebene, der Ihn beständig in sich trägt, ist immer voller Traurigkeit. Nur durch die innere Führung weiß der Ergebene, wie man in dieser Welt leben muss. Der Ergebene ist in einem Zustand, in dem ihm die Trennung von Gott sehr lang erscheint, der Weg ist sehr lang. Das bedeutet, er empfindet, dass es unendlich lang ist, bis man Ihm begegnet. Wer gelernt hat während des Lebens zu sterben, kann nicht ohne Ihn leben, er lebt (in der Welt), aber er fühlt sich elend. Mit Hilfe Seiner Tugenden kann die Seele nie mehr von der Meisterkraft getrennt werden. Die Ergebenen, die Seine Tugenden entwickelt haben, schwimmen immer in Seinem Ozean. Dann sind sie frei von Sterben und geboren werden. Dann wird ihre Liebe zu dem Kompetenten immer größer. Das bedeutet, je mehr ihre Liebe wächst, desto größer wird ihre Sehnsucht, Ihm zu begegnen. Es ist nutzlos in diese Welt zu kommen, wenn man Ihn nicht (während des Lebens) im Innern erlangt. Seit vielen Zeitaltern irren wir in dieser Welt umher, sterben (und werden wiedergeboren), doch letzten Endes brauchen wir allein die Begegnung mit Ihm. Wie bereitet der Guru die Seele vor, damit sie nach oben gehen kann? Wenn wir alle im Satsang des wahren Einen sitzen, wird unser Herz rein, nur dann öffnet sich uns der Weg, dass wir Ihm begegnen können. Wenn wir Naam (die Initiation) erhalten, dürfen wir nicht glauben, dass wir uns erheben und alles bereinigt ist. Nur wenn wir harte Bemühungen (in der Meditation mit Hilfe von) Naam einsetzen, das heißt, uns entwickeln, können wir unser Inneres reinwaschen. Die Seele kann nur durch Seine Farbe, durch Seine Gnade und indem sie Hingabe übt, bewusst werden und die Farbe Seines Weges erhalten. Sant Kirpal Singh sagte oft: "Lasst tausend andere Arbeiten beiseite und kommt zum Satsang." Weiters sagte Er: "Lasst hunderttausend Arbeiten beiseite und setzt euch zur Meditation, damit eure Liebe zu Ihm wachsen kann." Wenn wir Gutes tun, ist es wie Collyrium für unsere Augen, um Gottes Pfad zu erreichen. Mit dem Wasser von Gottes Wissen gelangen wir auf Seinen Weg. Wenn wir uns in Naam entwickeln, wenn wir meditieren, wird unser Weg klarer; wir kommen mit Ihm in Verbindung, das bedeutet, wir können Ihn Tag und Nacht sehen. Mit Hilfe von Naam, von Shabd, wird unser Gemüt rein. Wir leben in dieser Welt und sind blind, aber dennoch kann sich unser Weg klären, es hängt von der Sehnsucht des Herzens ab. Das bedeutet, Gottes Weg (zu finden) ist abhängig von der Sehnsucht des Herzens. Wir sind müde geworden in dieser blinden Welt, wir haben genug von dieser Welt. "Oh Gott, du bist der Einzige, du bist der Arzt für unsere Augen, du kannst die Operation durchführen und unseren Weg nach innen klären. Während wir in dieser Welt leben, werden wir müde, wir erblinden und laden uns nur Sünden auf, denn als Blinde können wir Gut und Böse nicht unterscheiden. Ohne den Schatz Deines Naam gibt es keinen Ausweg. Du bist der Einzige, der uns durch Dein Naam mit Dir vereinen kann." Er ist der Einzige, Sant Kirpal Singh, der die Stütze all derer ist, die keine Stütze haben. Er ist der Eine, der in uns aufgeht. "Du bist der Einzige, der unser Auge öffnen und uns den Akal Purak (den unsterblichen Gott) zeigen kann." Niemand kann uns ohne den Kompetenten im Inneren Shabd aufgehen lassen. Sant Kirpal Singh war einer jener Kräfte, die zum spirituellen Lehrer wurden und Seinen Seelen Bewusstsein gaben. Er zeigte den Weg, wie man im Ozean schwimmen kann, sodass die Seelen mit Gott eins werden können. Dieser Eine, der kompetent ist, ist nicht nur für einen einzelnen gekommen, Er kam für die ganze Schöpfung, Er war unendlich reich, alles ist in Ihm enthalten. Die Lehre der Heiligen ist die innere Lehre. Wir sollten sie einfach praktizieren, im täglichen Leben nach Seiner Lehre leben. Wir sollten uns nicht nur darauf beschränken sie zu hören, dadurch werden wir nichts erlangen. Die Lehre des Kompetenten ist wirkliche Barzahlung, ihr setzt euch (zur Meditation) und könnt sofort die Frucht erhalten. Meister sagte: "Setzt euch hin und seht." Er wird nicht sagen: "Führt die Übungen aus, und später werdet ihr etwas erhalten." Meister sagt uns, dass wir einfach entsprechend Seiner Anweisungen nach innen gehen sollten – macht es, und wenn ihr Ihm (Seinen Anweisungen) gefolgt seid, dann könnt ihr weitere Fragen stellen. Der kompetente Heilige ist der Schatz des inneren Wissens. Er ist der Schöpfer der gesamten Schöpfung. Er sieht uns von Durdham, von innen. Er sieht, dass wir in dieser Welt weit entfernt sind (von unserer Heimat), aber dennoch versucht Er, uns zurückzubringen. Von innen schießt Er Seinen kraftgeladenen Pfeil, so wird die Seele bewusst. Er blickt uns an und lässt unser Herz erblühen wie eine Lotusblume. Dann bringt Er uns mit Licht und Ton in Verbindung und zeigt uns, wie es ist, während des Lebens zu sterben. Er wohnt jedoch allezeit in unserem heiligen Tempel. Er ist nicht nur selbst reich, Er möchte, dass auch wir reich werden. Wir sollten lernen, nach innen zu gehen und unseren Vater zu erkennen. Er hat uns damit gesegnet, mit Ihm in Verbindung zu kommen, ansonsten wären auch wir in dieser Welt verloren gegangen. Der kompetente Meister kommt immer gemeinsam mit dem Schüler (in die Welt), damit die Seele nicht (immer wieder) in den Kreislauf von Geburt und Tod gelangt. Er gab uns ein solches Collyrium Seines Wissens, dass wir, während wir in diesem weltlichen Ozean leben, Ihn sehen können. Wie kann jemand, der keine harten Bemühungen in der Meditation eingesetzt hat, eins werden mit der Gotteskraft? Wie kann er ein Bad nehmen im Ozean Seiner Gnade? Die Seele kann nur Glückseligkeit erlangen, wenn sie im Strom der Hingabe an Ihn schwimmt. Wenn die Seele innen eintritt, erfährt sie, dass dort allezeit, unaufhörlich, Tag und Nacht, Anahad Shabd erklingt. Heute schreiten wir mit dem Strom von Meisters Shabd voran, den Er uns gab, und niemand kann ihn aufhalten. So wie Wasser nicht kontrolliert werden kann, dass es in eine andere Richtung fließt, so kann auch Meisters Shabd nicht kontrolliert werden. Nur der, der weiß, wie man das Wasser gibt, kann das Wasser umlenken. Wir hören den Satsang, wir kommen in den Satsang einer solchen Kraft und nehmen ein Bad in Seinem Nektar. Und der Trennungsschmerz oder die Sehnsucht nach der Gotteskraft, beseitigt unsere physische Hülle. Die Seele gelangt also nach innen und legt ihre physische Hülle ab, dann nimmt die Seele ein Bad in Har ki Pauri. Der kompetente Meister ist bei der Seele, wenn Er der Seele das physische Kleid wegnimmt und ihr dann das innere Kleid gibt. Dann kann die Seele nicht mehr fallen. Einen solchen Strom, eine solche Gnade erhalten wir im Satsang. Das alles ist der Schatz der Heiligen, die Heiligen brauchen keinen anderen Besitz. Wir sollten also verstehen, dass wir uns erheben müssen und dass Maya Meisters Gegenspieler ist. Wenn wir uns mit Hilfe der Kraft von Naam in Hingabe entwickeln, wenn wir dem Einen begegnen, der in unserer ewigen Heimat wohnt, und Er in unserem Herzen Platz nimmt, wenn wir mit Ihm in Verbindung kommen, gibt es für uns keine Traurigkeit mehr. Nur indem wir Meisters Naam wiederholen, kann Maya kontrolliert werden. Die Heiligen kümmern sich nicht mehr um Maya, und dann läuft sie hinter ihnen her. Die Heiligen jedoch sind völlig in Gottes Naam gefärbt, sie lassen Maya weit hinter sich. Ihre Liebe gehört allein der Meisterkraft, sonst niemandem. Die Heiligen haben nur eines, das ihnen hilft – Wahe Guru – das wiederholen sie beständig, und mit diesen Worten, mit dieser Kraft reisen sie in Akash Bani (dem himmlischen Strom). Die Liebe zu Gott ist der wahre Weg des Bhakti, der Hingabe, um Meister zu begegnen. Wir sitzen (um mit der Hilfe von Naam zu meditieren), aber wir sollten lernen, wir sollten erkennen, wie Meister Naam erlangte und wie Er Naam für uns bereitet. Wenn der vollkommene Schüler mit reinem Herzen, in einer einfachen Haltung meditiert, kommt der Vater von innen, Er befindet sich im Innern im Sahaj Marg. Naam ist nicht einfach eine Bezeichnung, ein Name für etwas, es ist ein Teil Seiner harten Bemühungen, die Er an Seine Kinder verteilt. Wenn Er nicht fähig ist, Naam durch (die Frucht) Seiner eigenen harten Bemühungen zu geben, kann der Schüler auch nichts von innen erhalten und nicht meditieren. Wenn wir Naam von Ihm erhalten, erlangen wir Bewusstsein, nur dann klärt sich unser Weg. So wie wir lernen, unsere (Meditations)praxis auszuführen, dementsprechend werden wir auch lernen, uns zu erheben. Wenn wir in Seiner liebevollen Erinnerung meditieren, ist Meister sofort im Sahaj Marg gegenwärtig. Baba Jaimal Singh sagte oft: "Wenn wir, während wir meditieren, wieder (in Gedanken) beschäftigt sind, unser Gemüt noch aktiver ist, dann schließt die Meisterkraft das innere Tor wieder. Dann sitzen wir zwar (und meditieren), aber wir bleiben leer." Wenn wir im Sahaj Samadhi sitzen, erhält unsere Seele Glückseligkeit und Freude und erstrahlt, das kann man ihr selbst äußerlich ansehen. Wenn unsere Seele einmal die Verbindung mit der Meisterkraft erlangte, hat sie immer Sehnsucht nach Meister. Dann ist es so, wie wenn jemand immer "Meister, Meister" wiederholt, er wird selbst zum Meister. Das bedeutet, ohne Ihn fehlen der Zunge die Worte. Wenn Meister die Seele erhebt und Sich Selbst im Innern zeigt, gibt es weder "Er" noch "ich", dann gibt es nur eines – Shabd. Meister sagt also: "O Seele, es ist nicht schwierig diese Stufe zu erreichen, es ist nicht schwierig die (Meditations)praxis auszuführen. Wir müssen nur unsere Seele reinigen und uns über das Gemüt erheben." Alle haben die Möglichkeit diese Stufe zu erreichen, und auch Meister verteilt an jeden etwas. Alles ist in Meisters Hand, wenn Er die Gnade gibt, wenn Er die Seele bereit macht, ist Er immer bei uns. Wenn die Seele in der Erinnerung an Gott im Sahaj Samadhi sitzt, wird der innere Spiegel ganz klar, und man kann Dur Dham (die höchste Heimat) sehen. Für den Gurmukh ist es sehr einfach, nach innen zu gehen und bei Ihm zu sein, und eine solche Seele, der Gurmukh, weiß, wie man sich ganz schnell entwickelt, wie man seinen Baum sehr stark macht, so dass man die Früchte erhalten und unter dem dichten Schatten dieses Baumes sitzen kann. Er erfreut sich am Schatten und nimmt die Frucht zu sich. Nur wer immer Liebe und Ehrfurcht vor Gott hat, kann diesen Bereich erreichen. Zeitalter lang genießt er die Früchte, und es wird niemals enden. Es ist allein Gottes Liebe, dieses Wissen erlangt ihr nur zu Füßen des Meisters. Nur wer lernt, Ihn während des Lebens (im Innern) zu sehen, wer lernt, (während des Lebens) zu sterben und Ihn zu sehen, kann seinen weiteren Weg sehen, wohin er letztlich am Ende gehen wird. Es ist nur zu Beginn sehr schwierig sich zu erheben, denn man muss die drei Umhüllungen ablegen, erst dann ist man fähig, in die vierte Ebene einzutreten. Es ist sehr schwierig, diese physische Ebene zu verlassen. Allein Anahad Shabd kann uns über den physischen Körper bringen. Und es ist auch ein großes Rätsel, wie man die astrale Hülle ablegt. Und selbst wenn Meister (die Seele) mit Hilfe von Anahad Shabd mitnimmt, wäre es dennoch schwierig, ohne Meister im Innern von der Astralebene aus weiter zu reisen. Er hat im Innern viele wertvolle Dinge, viele Ebenen angelegt, all das wurde von Gott geschaffen. Es gibt dort den Palast der Wahrheit, und es ist schwierig ihn zu erreichen, das ist allein der Platz der Gotteskraft. Durch den Strom (von Shabd) können wir die ewige Heimat sehen, und dann erlangt die Seele vollkommenen Frieden. Er selbst bereitet den Weg, um diesen Palast der Wahrheit, um Ihn zu erreichen. Zuerst herrscht völlige Dunkelheit, dann aber gibt es nur das Licht Seines Naam. Dann ist (sozusagen) der Schalter eingeschaltet, sodass wir das Licht erhalten können und dann weist Er uns den inneren Weg, entsprechend unserer Entwicklung. Mit dem Strom von Shabd wird dann entsprechend unserem Hintergrund das Licht entzündet. Wenn wir unseren Meister nicht glücklich machen können, der auf ewig im Innern wohnt, wie können wir uns dann in den Bereich der Wahrheit erheben und mit dem Strom der Wahrheit spielen, das heißt, wie können wir den Palast der Wahrheit erreichen? Dazu brauchen wir von Ihm die Medizin, um gesund zu werden und uns zu erheben. Diese Medizin ist allein in der Hand der Meisterkraft. Sant Kirpal Singh hat selbst alle Ebenen durchquert und dann zeigt Er uns den Weg, wie man die inneren Bereiche durchquert. Wenn der Liebende diese Kraft erlangt, wächst die Liebe und Begeisterung für den Weg nach innen. Dann gelangt der Bhagat zu Ihm, an Seinen Platz. Die Hingabe an Sahaj Marg ist der erste Schritt zum Hof des Meisters. Wenn wir in einem solchen Zustand sind, nimmt Meister die Seele für immer in Sein Herz. Danach erklärte Meister, wie die Seele weiterreist. Wenn die Seele entsprechend ihrem Entwicklungsstand und mit Hilfe der fünf Shabds, langsam, langsam lernt, geht sie in den fünf Shabds auf, und dann gelangt die Seele dorthin, wo Anaam und Anaami eins sind. Immer wieder spricht Meister zur Seele, Er lässt sie erkennen: "Oh Seele, du musst erwachen, du musst meditieren mit der Hilfe von Naam. Lerne, dich zu erheben. Wenn du das nicht tust, wirst du es eines Tages bereuen." Wenn du nicht erwachst für die Liebe Gottes, wirst du das ganze Leben nur schlafen, das heißt, du wirst blind bleiben. Der Strom Seines Shabd fließt unaufhörlich, aber wenn du dich nicht daran erfreust, ihn nicht erlangst, ist es dein schlechtes Schicksal. Dann wirst du es bereuen, wenn du (nach dem Tod) nach innen gehst, und dein Weg sich nicht klärt, dann musst du wiederkommen." Der kompetente Meister, die kompetente Kraft kommt einzig, um der Seele das Wasser zu geben. Es ist nicht nur eine Sache des Lesens oder dass man über dieses Wissen spricht, es kommt darauf an, es zu praktizieren, so wie es die Heiligen taten. Es ist jenseits des äußeren Wissens. Erst wenn wir uns erheben, beseitigt Er unsere physische Hülle. Wir reisen auf die gleiche Art wie die Meister, so wie die Heiligen selbst sich erhoben haben, und sie zeigen uns, wie man die Reise macht. Wenn wir uns in Hingabe entwickeln, gibt es keinen Streit, kein Ego, keine Eifersucht, all das wird verschwinden. Wenn wir all diese Probleme haben, können wir also ganz einfach sagen, dass es nur unsere eigenen, selbstsüchtigen Probleme sind. Auch unser Herz weiß, wofür wir uns einsetzen, für unsere selbstsüchtigen Interessen oder darum, Gott zu begegnen. Der Weg zu unserem Herzen sollte so sein, dass Meister ganz leicht kommen und gehen kann, das bedeutet, die Tür unseres Herzens sollte jederzeit für Ihn geöffnet sein. Da der Meister im Innern weilt, sollten wir fähig sein, die Tür zu öffnen und Ihm Fragen zu stellen. Wir sind diesen Weg gegangen, wir fragten Meister alles, dann erst konnten wir es entsprechend Seiner Anweisung ausführen. Bhaji ließ Meister immer durch Biji eine Botschaft ausrichten und dann sagte er: "Du sollst Ihm sagen, dass der, der (von innen) die Botschaft gibt, sich auch um mein Herz kümmern sollte, ich warte auf Ihn." Das heißt, Bhajis Worte waren: "Der, der Euch für immer sehen möchte, wartet auf die Möglichkeit und die Zeit. Wenn Ihr nicht kommen könnt, schickt mir eine Botschaft, damit ich zu Euch komme und Euch für immer begegne oder für immer bei Euch bleibe." Es ist alles der Strom von Naam, so wie wir uns entwickeln, können wir Meister Fragen stellen, und dann können wir uns weiter erheben. Ich habe gesehen, wie Baba Sawan Singh (nach seinem Weggang im Innern) einigen Bhaktas, die in der Hingabe entwickelt waren, eine Botschaft gab: "Geht und übermittelt Kirpal meine Botschaft." Als (einer) dieser Ergebenen in der Dera Beas ankam und fragte, ob es hier jemanden namens Kirpal gäbe, erhielt er zur Antwort, dass Kirpal bereits den Körper verlassen hätte. In Wirklichkeit war Er in Delhi. Nachdem lange Zeit vergangen war, kam dieser Mann nach Nag Kalan, sah Meisters Bild und fragte: "Wer ist diese Persönlichkeit?" Bhaji sagte: "Er ist mein Satguru. Er lebt in Delhi." Dieser Mann war wie vom Blitz getroffen, er hatte eine Tasse Tee in der Hand, die ihm aus der Hand glitt. Als Bhaji ihm alles erklärte, sagte der Mann, Bhaji solle ihn sofort dorthin bringen. Er fuhr dann allein, ohne uns (zu Meister nach Delhi), konnte aber Meister nicht treffen, denn Er war woanders hingefahren. Dieser Mann hatte so große Sehnsucht, dass er nochmals von Delhi nach Nag Kalan zurückkam. Er weinte laut und sagte: "Ohne einen Mittler, gemeint ist ohne einen Guru, kann man dem Kompetenten auch nicht begegnen." Sein Name war Jagir Singh Nur Puri. Daraufhin fuhren wir nochmals gleich in der selben Nacht, in der er zurückgekommen war, zu Meister, und dann war Meister da. Während des Satsangs saß dieser Mann hinten, er war jedoch über dem Körperbewusstsein. Als Meister den Satsang beendet hatte, sagte Er: "Die, die jetzt gerade gekommen sind, sollen direkt in mein Zimmer kommen." Als Bhaji zu Meister ging, betete er: "Dieser Mann ist bereits über dem Körperbewusstsein, und Ihr seid der einzige, der ihn wieder zurückbringen kann." Daraufhin ging Meister und brachte ihn zurück. Was war die Botschaft an Meister von Baba Sawan Singh? Baba Sawan Singh hatte seinen Ergebenen nur aus dem Grund eine Botschaft für Sant Kirpal Singh gegeben, um diese Seelen zu retten. ... Damals, als dieser Mann von Baba Sawan Singh die Botschaft für Sant Kirpal Singh erhielt, entschied er, wenn er jemals Sant Kirpal Singh treffen würde, würde er Seine Füße mit den Tränen seiner Augen waschen. Als sie dann in Meisters Zimmer waren, streckte ihm Meister, ohne etwas zu sagen, beide Füße entgegen, denn das war der innerste Herzenswunsch dieses Mannes, und dann wusch er wirklich Meisters Füße mit seinen Tränen. Er war sehr empfänglich. Aber darüber können wir auch am 27. Juli sprechen, damit Meister auch uns in einen solchen Zustand bringen kann wie diesen Mann. Wer selbst ein schmerzendes Herz hat, kann auch den Schmerz des anderen fühlen. All das ist Sant Kirpal Singhs Botschaft. Alle Zentren gehören Ihm, auch der Satsang ist Sein. Es ist kein äußeres Thema, Er eröffnet immer das innere Thema, um die Seelen mit dem Meister, mit der Gotteskraft zu verbinden. Er gibt immer die Lektion der inneren Wissenschaft. ... Es ist allein eine Sache der Praxis, es kommt darauf an, alles praktisch umzusetzen. Was ich auch sage, ist nicht von mir, es kommt alles von Meister, es ist aus Meisters Lehre und es ist das innere Thema. Meister gab Bhaji Sein privates Tagebuch, und auch jetzt können wir etwas daraus nehmen (und darüber sprechen), etwas aus der Praxis, aus Meisters Leben. Meister sagte: "Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen, Seine Lehre wird nie enden, ihr werdet immer etwas Frisches erhalten, es wird immer weiter gehen." Und so ist es auch jetzt. Wir sollten einfach beten, dass Meister jedem Seinen Schauer, Seine Farbe geben sollte, und auch wir sollten fähig sein, es zu erlangen. Ich möchte einfach nur jeden bitten: Er ist der Einzige, der etwas geben kann, und wir sollten so werden, dass wir fähig sind (das, was Er gibt) aufzunehmen. Wir sollten wie Bettler sein. Er wäre nicht kompetent, würde Er uns nicht alles geben. Ebenso ist der Schüler auch nicht kompetent, nicht vollkommen, wenn er nicht fähig ist, alles (was Meister gibt) anzunehmen. |