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Home Mrs. Biji Surinder Kaur Seid in der Gemeinschaft des kompetenten Meisters
Seid in der Gemeinschaft des kompetenten Meisters

Auszug aus einem Vortrag von Mrs. Biji Surinder Kaur, 1. Juli 2001

Wir alle, Brüder und Schwestern, sind hierher gekommen um etwas von dieser höchsten Kraft zu erhalten, die in Khand und Brahmand den Schauer Seiner Gnade verteilt.

Einige sehnten sich auch danach, Meisters Stimme zu hören. Einmal sagte Sant Kirpal Singh: "Hätte ich (eine Aufnahme) der Stimme meines Meisters gehabt, hätte ich nie selbst im Satsang gesprochen."

Immer, wenn Meister einen Schüler traf, der von Hazur Baba Sawan Singh initiiert war, sagte Er: "Mit welchen Worten, kann ich Dir (mein Meister) danken, der Du die Seelen, die getrennt waren, wieder vereinen kannst." So geht es uns jetzt auch. Er vereint uns alle, die wir seit langem getrennt waren.

Wir haben gerade gehört, wie Bhaji (darüber sprach), wie Er in dieser Welt lebte. Als Meister nach Amerika fuhr, wollte Er, dass Bhaji Ihn begleitete. Aber dann in Amritsar fragte Er Bhaji (genau nach all seinen Lebens­umständen) und sagte dann: "Nein, sobald Du alles in Deinem  Leben geregelt hast, kann ich Dich in der Mission einsetzen." Bhaji nahm diesen Hinweis sehr ernst und innerhalb von zwei Monaten regelte er all das und war bereit für Meisters Mission. Meister liebt solche Schüler, die die Wünsche des Meisters erfüllen. Als Bhaji dann all seine Angelegenheiten erledigt hatte, war er bereit, um in Meisters Mission zu arbeiten, und er schrieb Meister einen Brief: "Ich bin jetzt bereit und ich werde Euch am Flughafen empfangen." Wer diese Szene gesehen hat, dem steht sie immer vor Augen.

Als Meister auf Seiner letzten (Punjab-) Reise nach Amritsar kam, besuchte Er auch das Haus (in Nag Kalan). Er nahm von Bhaji all dessen Besitz, die Kinder und alles andere, zurück.

Nur zu dem, von dem Meister all das haben möchte, sagte Er so etwas. Es war sehr viel los und mitten in diesem Ansturm gab Meister Seinem Schüler den Strom Seines Shabd, denn Er wählte ihn bereits aus, noch während er mitten im Familienleben stand. Und Pardesi Ji, der von Hazur Baba Sawan Singh initiiert war, sagte ganz laut zu den Dorfbewohnern: "Heute geht die Meisterkraft durch jede Gasse und ihr könnt euch Seine Gnade nehmen, die in vollen Zügen verteilt wird."

Von da an sagte Bhaji immer: "Ich bin jetzt frei für die Mission." Er beendete jede Bindung an die Welt und war nur noch an die Mission gebunden.
In der Gemeinschaft eines solch großen Heiligen erlangt man die Berauschung der Spiritualität. Und zusammen mit einem solchen Sadhu (Bhaji) konnte Sant Kirpal Singh auch das Herz aller, das Herz des ganzen Sangats, erreichen.

Wir sollten also nur die Gemeinschaft von einem suchen, der so kompetent ist, dass er uns zur Tür des Höchsten bringen kann. Selbst kurze Zeit mit jemandem zusammen zu sein, der kompetent ist, trägt viel mehr Frucht als unser eigenes Bhakti (Hingabe).

Bhaji saß sozusagen in einem Boot voller Probleme, aber er nahm es trotzdem leicht. So wie wir oft die Begebenheit von Kabir Sahib gehört haben, der gefesselt und in den Ganges geworfen wurde, und wie dann ein Boot kam um Ihn zu retten. Genau so sahen wir Bhaji, wie er in diesem Boot voller Probleme war und wie Meister ihn vor all dem rettete.

Man kann den Höchsten nicht durch Yoga und mit äußerer Liebe erlangen.

... Nur im Satsang des Kompetenten kann man die Meisterkraft erlangen, kann man Seine Farbe erhalten. Dadurch kann (wenn wir Seine Initiation erhalten) das Pralabdh Karma ausgelöscht werden. Eine solche Kraft gab also Sant Kirpal Singh Seinen Seelen, indem Er ihnen Naam gab. Wenn wir einen solch kompetenten Meister (im physischen Körper) finden wollen, ist es sehr schwierig, nach hunderttausend Jahren ist es vielleicht möglich Ihm physisch wieder zu begegnen. Wenn wir uns wünschen, dass Er physisch vor uns stehen soll und wir mit Ihm sprechen können, dann ist es auch sehr schwierig Ihn zu finden.

Heute sind wir so sehr in die Schwingen der Verhaftung eingehüllt, dass wir, unser Körper, mit dem Nirankar uns segnete und den Er uns schenkte, voller Schmutz ist. Er, der uns mit diesem wunderbaren Körper segnete, ist selbst der Herr dieses Körpers. So sollten wir uns Ihm hingeben, der diesen Körper schuf.

Als wir in diese Welt kamen, begleiteten uns fünf Diebe auf unserer Reise. Meister erzählte oft, dass auch Guru Gobind Singh in diese Welt kam und mit den fünf Dieben zu kämpfen lernte, aber er lernte es nicht in dieser Welt. Um diese fünf Diebe zu vernichten, brauchen wir die Gemeinschaft des kompetenten Gurmukhs, der gelernt hat mit dem Meister zu leben, und der von Ihm die Berauschung getrunken hat. In Seinen Adern fließt das Blut des Meisters. Diesen Strom erhalten wir von innen, aber wir haben ihn in dieser Welt verloren. Er hat uns Naam gegeben und der Strom von Naam kommt direkt von der inneren Heimat (Dhur Dhan) und in ihm können wir Meisters Form sehen.

Wir müssen einfach lernen, mit Ihm zu reisen, voller Hingabe an Naam, damit unsere Bindungen (an die Welt) zerstört werden können. Verliert euch nicht im falschen Bild (der Welt voller Illusion). Der ist mein Pritam (Geliebter), der der Ergebene der Wahrheit ist. Wir sollten die Gemein­schaft eines solchen Meisters erlangen, der selbst Sahaj Marg geschaffen hat und auch selbst darin wohnt. Er bringt Seine Seelen ebenfalls auf denselben Sahaj Marg, dorthin, wo Er lebt.

Um also diese fünf Feinde zu töten, brauchen wir die Gemeinschaft des kompetenten Meisters. Nur Er, der der Eigentümer ist, kann uns Anahad Shabd geben, nur der kann es uns geben, der es selbst erlangt hat. Nur der, in dem das Licht bereits brennt, kann uns dieses Licht geben. Dass Er die fünf Feinde fesseln und uns auf Seinen Weg bringen kann, ist das Kennzeichen des kompetenten Meisters.

Wenn der Boden in uns vorbereitet ist, wird die Saat von Naam sicher wachsen. Er ist der König der Könige und Er kam, um uns zurückzunehmen, aber wir – die Manmukhs – konnten Ihn nicht sehen und so konnte Er nur mit leeren Händen wieder gehen. Könntet ihr euch Ihm hingeben, könntet ihr das Licht in Seinem Palast sehen. Dadurch ver­schwin­det die Dunkelheit und dann erst sind wir Schüler dieser Kraft. Der König der Könige erweckt uns und verbindet uns mit einer solchen Seele, in der Er wirkt und in der Tag und Nacht (das Licht erstrahlt). Wir sollten die Gemeinschaft mit einem solchen Heiligen erlangen, damit auch unser Licht im Innern leuchtet. Es kann nur brennen mit Hilfe des Lichts des Einen, der es selbst erlangt hat, nur von diesem Haus können wir die Schwingung erhalten um es zu entzünden. Ein solcher Sadhu war (Bhaji), er erhielt dieses Licht und diesen Ton. Wir hörten ihn gerade über seine Reise in dieser physischen Welt erzählen.

Wir sollten einem solchen kompetenten Meister, der die Dunkelheit im Innern beseitigt und das Tor geöffnet hat, sehr dankbar sein. Ohne einen Meister ist es äußerst schwierig in die Astralebene zu gehen (und unbe­schadet wieder herauszukommen), es gibt dort viele Verlockungen.
Wer den kompetenten Meister findet, erhält den Schauer Seines Segens. Wir treten heute in den Monat Juli ein, in dem Er den Schauer Seines Naam gibt. Nur mit dem Willen Gottes kann die Seele (den Ozean des Lebens) durchqueren, es ist nur möglich, wenn wir Meisters Willen gehorchen. Indem er entsprechend dem göttlichen Willen des Meisters lebte, konnte das Auge Seines Schülers, Seines Gurmukhs (Bhaji) mehr von Seinem Licht erhalten. Er lebte mit uns zusammen wie ein normaler Mensch, doch er arbeitete für den kompetenten Meister als ein wahrer Gurmukh. Indem er in die Gemeinschaft einer solchen Kraft kam, wurde er fähig, die Form des Gurudev (die strahlende Form des Meisters im Innern) zu sehen und mit seinen harten Bemühungen (in der Meditation mit Hilfe) von Naam konnte er diese Stufe erreichen.

Nur Er, der Kompetente, bringt unsere Aufmerksamkeit in Seine Richtung und dann sind wir fähig Sein Nad (Seinen Tonstrom) zu hören.

Je größer unsere Hingabe wird, desto näher kommt uns Meister. Nur durch die Liebe können wir unseren Vater erkennen. Nur der Meister lässt unsere Liebe zu Ihm wachsen und lässt uns die süße Melodie hören, die in uns erklingt. Wenn der Schüler weiß, wie man zu Meister betet, ist es für den Meister nicht schwierig zu erscheinen. Dann gibt Er den Schauer (Seiner Gnade) und lässt Seine Quelle im Herzen Seines Schülers hervorbrechen. Damit können wir ganz einfach die Erlösung erlangen und unser Ziel (unsere wahre Heimat) erreichen und frei werden von dieser Welt. Wenn die Seele in einen solchen Zustand kommt, dass euer Herz ganz rein und eure Seele Meister ganz nah ist, werdet ihr – ohne jede Frage – Seinen Schauer erhalten. Dann nimmt Meister Seine Seele vom Gagan (dritten Auge) aus nach oben und verbindet sie mit Anahad Shabd. Deshalb sagte Soami Ji: "Ihr solltet einen solchen Satsang hören, dass ihr das Ziel, das ihr verfehlt habt, erreichen könnt." Wenn eure Seele nicht nach innen geht um während des Satsangs das innere Wasser zu erlangen, hat es keinen Sinn im Satsang zu sitzen.

Während wir in diesem Körper leben, hat unser Meister Sant Kirpal Singh die Saat von Naam gesät, und danach kann Er uns die Frucht davon geben. Dann sind wir auf der Treppe zu Meisters Haus, wo Er wohnt. Wo ist Meisters Haus? Dort, wo Er Seinen Seelen Erlösung gibt. Er ist die Grundlage aller Religionen. Wir sollten also die grundlegende Lehre des Meisters kennen. Er selbst ist das Buch unseres Lebens und sieht immer, in welchem Zustand wir sind. Er bindet ein wunderschönes Bouquet, damit jede Seele, die nach innen kommt, die innere Schönheit sehen soll. Meister spricht zu den Menschen: "O Seele, du solltest selbst erwachen und dieses Erwachen auch den anderen geben."

Der ist der Kompetente, der diesen Weg der Wahrheit schuf und der uns befähigt, diese Wahrheit zu sehen. Die kompetenten Meister wollen die Menschheit in spiritueller Einheit unter der Flagge der Menschheit verbinden, damit alle zusammensitzen können und für Seine Mission arbeiten. Das ist das Kennzeichen des kompetenten Meisters. Immer zeigt Er Seinen Schülern den Weg des Lebens, sodass sie beginnen können, die Treppe Seiner Spiritualität hinaufzusteigen.

Bei jedem Pol, in dem Er wirkt, wendet Er die Öffnung dieses Gefäßes in Seine Richtung, damit derjenige sich nicht wieder in die Bindungen an die Welt verstrickt. Wenn wir in die Astralebene eintreten, gibt es dort viele verschiedene Wege.

Der Kompetente, der Meister, bringt uns über unsere Sorgen und unsere zweifelnden Gedanken. Er lässt Frieden in uns einkehren und schenkt uns Zeit um bei Ihm zu sein. Das ist der Weg der Heiligen, aber um die Erlösung zu erlangen, müssen auch die Heiligen (meditieren und) Hingabe haben. Auch die Sadhus und Sants erlangten die Erlösung nur, indem sie in dieser Welt (meditierten und) Hingabe entwickelten. Wir können Seine Farbe nur von der wahren Gemeinschaft des Meisters erlangen. Wenn wir aber nur in die Bindungen an die Welt verstrickt sind, können wir diesen Tunnel (Bhanwar Gupha) nicht erreichen. Bhakti Marg, der Weg der Hingabe, ist sehr schwierig. Nur wenn wir dort hingelangen, können wir das reine heilige Wasser des Meisters erhalten. Dann ist unser Gemüt und unser Körper innen und außen voller Frieden. Wenn wir sagen, dass wir schon dadurch, dass wir Naam (die Initiation) bekommen haben, dieses reine Wasser des Meisters erhielten, entspricht das nicht der Wahrheit. Das können wir nur sagen, wenn wir harte Bemühungen (in der Meditation mit Hilfe von) Naam, das Er uns gab, eingesetzt haben, nur dann können wir in Meisters Ozean eintauchen.

Wer von Sant Kirpal Singh Naam, die Initiation, bekommen hat, erhielt das Ticket nach innen. Das bedeutet, dass Er die innere Tür geöffnet hat. Wenn Sein Schüler dann harte Bemühungen (in der Meditation mit Hilfe von) Naam einsetzt, kann er an den Ort gelangen, wo kein weltlicher Mensch sein kann.

Er heilt also unsere Krankheit mit der "fünffachen Dosis" von Naam. Was für eine Kraft Er war, können wir nur erkennen, wenn wir entsprechend dem göttlichen Willen des Meisters leben. Wenn jemand gelernt hat, entsprechend Meisters Willen zu leben, kann Meister mit Seiner eigenen Feder das Leben eines solchen Schülers aufzeichnen. Alles, was Meister uns gab, hat der Akal Purush im Inneren vorbereitet. Wir sagen einfach: "Wir haben die Initiation erhalten." Aber Meister sagte oft: "Bevor wir die Initiation erhalten, bevor wir Naam erhalten, sollten wir uns innerlich reinigen." Wenn euer Inneres voller Schmutz ist, kann der Geliebte nicht kommen und im Innern Platz nehmen. Solange Er euch nicht reinge­waschen hat, wird Er euch nicht nahe sein. Das ist der Schatz und das Wissen von Sat Lokh, wohin Er Seinen Bhagat und Seinen Heiligen bringt und in einer Klasse sitzen lässt (ein inneres Treffen abhält).

Der kompetente  Meister ist der einzige, der uns (meditieren und) Hingabe an Ihn entwickeln lässt und uns dadurch bereit macht und fähig, Sein Buch zu lesen. (Gemeint ist, dass wir so entwickelt sind, dass wir nach innen gehen können und Sein Geheimnis kennen.) Wenn wir voller Hingabe sind, vereint Er uns mit Ihm.

Der Hansa (der mystische Schwan), die Seele, kam in diese Welt um in diesem Ozean die Farbe von Naam zu erhalten. Und so bereitet der Herr, der Eigentümer, der die Seele sandte, Selbst die Nahrung für die Seele, indem Er ganz tief im Ozean schöpfte und das kostbare Juwel (die Nahrung für die Seele) gab. Nur der, den Er segnet, kann Ihn erlangen, ohne gutes Karma, ohne ein gutes Schicksal, ist es nicht möglich. Dann sagt Meister: "O Hansa, o Seele, du kannst das Königreich des Meisters nicht erreichen, solange du nicht Shabd erhältst." Nur mit Hilfe Seiner Kraft werden die Seelen bereit zu meditieren. Er selbst kommt und erweckt die Seele. Wer ist es, der die Seele erweckt? Unser Kirpal – der uns die innere Stimme in unserem Ohr hören lässt. Er hat unzählige Früchte Seiner Hingabe, die Er durch Naam verteilt. Wenn die Seele sie von Ihm erhält, erkennt sie, dass alles bereits in uns ist. Durch die Stimme von der ewigen Heimat gibt Er Seinen Seelen den Schauer (Seiner Gnade). Wir brauchen einen solchen Meister, der unser Herz kennt und durch den wir mit dem Soami, dem Herrn, vereint werden können. Es sollte außen und innen nur einen Weg geben um in Dein Reich zu gelangen.

Nur entsprechend Meisters Willen kommen wir in diese Welt. Er segnete uns mit diesem Körper. Die Seele sagt: "Ich kam entsprechend Meisters Willen in diese Welt, aber Maya, die weibliche Schlange, versucht immer, mich zu beißen. Wenn ich aber die Bindung an diese Welt zerstören kann, kann mir diese Schlange nichts mehr anhaben."

Wir kamen in die Gemeinschaft eines solchen Ehemannes, eines solchen Herrn, der einen großen Schatz besitzt. Er nahm ein Bad in den tiefsten Strömen. (Er drang ganz tief ein in das innere Wissen.) Er sagte oft: "Kommt an den Platz des Meisters (entwickelt euch) und denkt nach, bevor ihr sprecht. Ihr solltet solche harten Bemühungen einsetzen und einen solchen Sewa (selbstlosen Dienst) ausführen, dass ihr von eurer Krankheit frei werdet."